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25. März 2009 - 10:45 Uhr
Handball: TV Beyeröhde II zittert sich zum Aufstieg
Langerfelder Jubel nach hauchdünnem 23:22-Sieg über die SG Langenfeld.
 
 

Wuppertal. Wenn der Spitzenreiter im Heimspiel gegen den Absteiger nur noch zwei Punkte braucht um aufzusteigen, dann sollte das eigentlich eine klare Sache sein. Das dachten wohl auch alle der nach dem 24:22-Sieg der „Ersten“ gegen den TV Nellingen in der Buschenburg verbliebenen Zuschauer, als Beyeröhdes zweite Mannschaft gegen das Schlusslicht SG Langenfeld antrat. Doch statt heiter entspannter Vorfreude auf den „sicheren“ Erfolg gab es beim denkbar knappen 23:22- (10:10) erheblich mehr Spannung als es Mannschaft, Fans und der nervlich und stimmlich strapazierten Trainerin Niki Münch lieb war. Und wie auch im vorherigen Zweitligaspiel war es wieder eine überragende Beyeröhder Torhüterin, die den Unterschied ausmachte.

Sarah Gödde (19), von Gestalt eher klein und zierlich, wurde mit genau 22 Klasseparaden zur Matchwinnerin in einem Beyeröhder Team, das gegen die charakterfesten Gäste sogar in Rückstand geriet und nur von der Tabellenposition als Spitzenreiter auftrat. Klassisches Beispiel hierfür war die zehnfache Torschützin Steffi Osenberg, die zwar die meisten Treffer erzielte, aber dennoch etliche technische Fehler produzierte und ihren jungen Mannschaftskameradinnen wenig Halt geben konnte.

Polonia Wuppertal – TSV Fortuna, SSV Germania 1900 – Spfr. Dönberg, SC Uellendahl – ASV, Gruiten – SV Heckinghausen, FK Jugoslavija – SV Bayer, Fenerbahce - SC Sonnborn, FC 1919 – Aragona, Union – SV Jägerhaus Linde, Grün-Weiß 89/02 – Türkspor, Neviges BV 1885 - Viktoria Rott, Spfr. Siepen – CSI Milano

Doch bekanntlich erkennt man gute Mannschaften daran, dass sie auch schwache Spiele gewinnen, und deshalb durfte sich Niki Münch über den zweiten Erfolg des Tages freuen. Und mit ihr nicht nur die immer noch stattliche Kulisse, sondern auch Manfred Kalinka, der das erfolgreiche Beyeröhder Team zunächst trainiert hatte, dann aber wegen einer langwierigen Krankheit seinen Job an Niki Münch abgeben musste. Ihm galt Team-Managerin Steffi Osenbergs erste Umarmung nach dem bejubelten Aufstieg in die Oberliga.

TV Beyeröhde II: Gödde, Scholz (bei einem Siebenmeter), Hermann, Wysocki (3), Bremicker, Fuchs, Joost (1), Osenberg (10/5), Christina Müller, Hartmann (5), Gröschel, Miemczyk (1), Schindler (2) und Lorkowski (1).

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