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11. September 2009 - 14:17 Uhr
Badminton: Schwieriger Start für den FCL
von Lothar Müller
Am Samstag spielen die Langenfelder gegen Gifhorn. Am Sonntag reisen sie nach Berlin.
 
 

Langenfeld. Mit einem veränderten Team startet der FC Langenfeld am Samstag nach fast sechs Monaten Pause in die neue Badminton-Bundesligasaison.

Kathrin Wanhoff – vor ein paar Tagen Mutter geworden und erst in der Rückrunde wieder dabei – sowie Thorsten Hukriede als Doppel- und Mixedspezialist müssen ersetzt werden. Mit Fabienne Deprez (17) und Philipp Wachenfeld (20) als neuer Doppelpartner von Mike Joppien erhalten Talente aus dem eigenen Nachwuchs ihre Chance.

Folgende Vereine werden in der 1. Bundesliga antreten: 1. BC Beuel, 1.BCBischmisheim, BV Gifhorn, FC Langenfeld, SCU Lüdinghausen, SG EBT Berlin, TV Refrath, VfL 93 Hamburg.

Hinzu gekommen sind der Tscheche Pavel Florian, der zur Zeit noch eine Knieverletzung auskuriert. Bei den Damen ist die Finnin Noora Virta verpflichtet worden. „Sie ist hoch motiviert“, sagt Bundesliga-Obmann Günther Joppien. Er fordert Geduld mit dem veränderten Team.

Der erste Doppelspieltag bringt für die Langenfelder gleich zwei harte Prüfungen. Am Samstag (15 Uhr, Konrad-Adenauer-Gymnasium) wird der BV Gifhorn erwartet, 24 Stunden später muss der FCL beim Mitfavoriten SG ETB Berlin antreten. Mit Gifhorn kommt jener Gegner, der Langenfeld den vierten Rang und damit die Teilnahme an der Play-Off-Runde streitig machen könnte. „Wenn die Niedersachsen in stärkster Besetzung kommen, wird es schwer für uns“, schätzt Joppien.

Besonders die Doppel könnten entscheidend sein

Während es aufgrund des großen Kaders der Gifhorner vor Beginn des Spiels kaum abzuschätzen ist, in welcher Besetzung die Gäste antreten werden, kann der FCL – mit Ausnahme von Kathrin Wanhoff – aus dem Vollen schöpfen. Phillip Wachenfeld und Björn Joppien mussten krankheitsbedingt im Training ein wenig kürzer treten, werden aber genauso zur Verfügung stehen wie Noora Virta und Jungstar Fabienne Deprez.

Ella Diehl wird am Samstag im Dameneinzel und -doppel (mit Deprez) dabei sein, während sie am Sonntag in Berlin fehlen wird. Dann muss sie für ihren ihrem Verband an der Russian Open im 10 000 Kilometer entfernten Wladiwostok teilnehmen.

Bei den Herren treten der Pole Przemyslaw Wacha, Björn Joppien und Andreas Wölk in den drei Einzeln an, die Doppel werden mit Wacha/Björn Joppien sowie Mike Joppien/Wachenfeld besetzt. Mike Joppien ist auch im Mixed gesetzt. Am Samstag spielt er mit Deprez, am Sonntag mit der Finnin Virta. Wichtig aus Sicht des FCL werden die Doppel sein – hier gab es in der Vergangenheit in den ersten Saisonspielen oftmals Anlaufprobleme. Mit einem Unentschieden zum Saisonauftakt wäre man von daher mehr als zufrieden.

„Berlin ist durch Neuverpflichtungen noch höher als bisher einzuschätzen. Da sind wir nicht mehr als der Außenseiter“, sagt Günther Joppien, erinnert jedoch zugleich an den Überraschungscoup seines Teams, das 2008 zum Auftakt der Bundesliga einen 5:3-Sieg aus der Hauptstadt mitbrachte.


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