Der Skoda Fabia hat seine Macken - doch Experten zufolge überwiegen bei dem Kleinwagen die Qualitäten. Foto: Skoda
Der Skoda Fabia hat seine Macken - doch Experten zufolge überwiegen bei dem Kleinwagen die Qualitäten. Foto: Skoda

Der Skoda Fabia hat seine Macken - doch Experten zufolge überwiegen bei dem Kleinwagen die Qualitäten. Foto: Skoda

dpa

Der Skoda Fabia hat seine Macken - doch Experten zufolge überwiegen bei dem Kleinwagen die Qualitäten. Foto: Skoda

Berlin (dpa/tmn) - Felicia, so hieß der Vorgänger des Kleinwagens Skoda Fabia. Mit dem Namenswechsel - Felicia bedeutet im Lateinischen «die Glückliche» - hat den tschechischen Hersteller das Glück indes nicht verlassen.

Der Skoda Fabia ist das am besten laufende Modell der VW-Tochter. Mit 49 000 verkauften Einheiten sei der Fabia 2011 sogar das erfolgreichste Importmodell auf dem deutschen Markt gewesen, so das Unternehmen. Auch bei Gebrauchtwagenkunden sollte der Kleinwagen keine Pechsträhne auslösen: Vor allem ab 2007 gebaute Exemplare belegen in der ADAC-Pannenstatistik vordere Plätze.

Beim aktuellen Fabia deuten sich dem «TÜV Report 2012» zufolge zwar erste Probleme mit der Vorderachse an, doch allgemein zeichne sich der auf dem VW Polo basierende Tscheche eher durch VW-Qualitäten aus. Allerdings schlägt sich der Fabia auch mit typischen Wolfsburger Schwächen herum, zu denen besonders bei älteren Modellen die verschleißfreudigen Achsgelenke gehören. Auch die hintere Bremswirkung gilt als Knackpunkt. Der ADAC verzeichnet unter anderem blockierte Handbremsen bei bis 2007 gebauten Exemplaren, auch die Servounterstützung der Lenkung machte demnach öfters schlapp (bis 2004).

1999 wurde der Fabia präsentiert, Anfang 2000 kam er auf den Markt. Im November 2000 erweiterte Skoda das Angebot um eine Kombiversion, und Mitte 2001 folgte das Stufenheck Fabia Sedan. Danach wurde vor allem das Motorenprogramm erweitert, so gab es 2005 neue Diesel. Nach dem Generationswechsel 2007 bekam der akutelle Fabia 2010 die erste Modellpflege.

Die Motorenauswahl ist beim Fabia, wie bei Volumenmodellen üblich, recht groß. Die Benziner leisten je nach Baujahr und Generation zwischen 40 kW/54 PS und 132 kW/180 PS im sportlichen RS-Modell. Die Diesel bringen es auf 47 kW/64 PS bis 96 kW/130 PS im 2006 eingestellten Fabia 1.9 TDI RS. Verbaut wurden bislang Reihenmotoren mit drei und vier Zylindern.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sollten für einen Fabia II von 2007 mit 44 kW/60 PS als Fließheck rund 4750 Euro eingeplant werden. Diesen Richtwert bei einer Durchschnittslaufleistung von 67 000 Kilometern nennt die Schwacke-Liste. Wer auf einen Kombi als Diesel abzielt, plant für einen Fabia 1.6 TDI DPF Classic mit 55 kW/75 PS von 2010 am besten rund 8600 Euro ein (Laufleistung: 55 550 Kilometer). Die Sportvariante Fabia 1.4 TSI DSG RS mit 132 kW/180 PS starkem Benzinmotor und Fließheck aus dem gleichen Jahr schlägt noch mit rund 13 400 Euro zu Buche (31 000 Kilometer).

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