Auf Nummer sicher gehen: Ein Navigationsgeräte mit GPS zeigt die annähernd genaue Geschwindigkeit an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Auf Nummer sicher gehen: Ein Navigationsgeräte mit GPS zeigt die annähernd genaue Geschwindigkeit an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Auf Nummer sicher gehen: Ein Navigationsgeräte mit GPS zeigt die annähernd genaue Geschwindigkeit an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

dpa

Auf Nummer sicher gehen: Ein Navigationsgeräte mit GPS zeigt die annähernd genaue Geschwindigkeit an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Essen (dpa/tmn) - Auf den Tachometer eines Autos ist nicht immer zu hundert Prozent Verlass. Die angezeigte Geschwindigkeit darf zwar abweichen, aber nie ein geringeres Tempo anzeigen.

Der Tachometer eines Autos darf eine höhere Geschwindigkeit anzeigen, als der Wagen tatsächlich fährt - aber niemals eine niedrigere. Das schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vor, wie der TÜV Nord erklärt. Laut einer EU-Richtlinie darf die Tempoanzeige bei Fahrzeugen, die vor 1991 zugelassen wurden, um bis zu sieben Prozent nach oben vom realen Wert abweichen. Bei Wagen, die nach 1991 zugelassen wurden, sind es zehn Prozent plus einem Aufschlag von vier Kilometern pro Stunde.

Wenn ein Fahrzeug 100 km/h fährt, darf die Tachonadel oder das Digitaldisplay laut Gesetz also maximal 114 km/h anzeigen. Die Hersteller schöpften die Toleranz meist zwar nicht aus, so der TÜV Nord. Trotzdem zeigt der Tacho meist ein etwas höheres Tempo an. Exakter messen Navigationsgeräte mit GPS: Hier liegt die Abweichung nur bei einem Kilometer pro Stunde.

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