Autofahrer in Frankreich, die ohne Alkoholtestgerät unterwegs sind, werden nicht wie geplant ab März zur Kasse gebeten. Foto: David Fischer
Autofahrer in Frankreich, die ohne Alkoholtestgerät unterwegs sind, werden nicht wie geplant ab März zur Kasse gebeten. Foto: David Fischer

Autofahrer in Frankreich, die ohne Alkoholtestgerät unterwegs sind, werden nicht wie geplant ab März zur Kasse gebeten. Foto: David Fischer

dpa

Autofahrer in Frankreich, die ohne Alkoholtestgerät unterwegs sind, werden nicht wie geplant ab März zur Kasse gebeten. Foto: David Fischer

Paris (dpa) - Autofahrer in Frankreich müssen seit vergangenem Sommer ein Alkoholtestgerät mit sich führen. Ab März sollten Verstöße gegen diese Regeln mit einem Bußgeld geahndet werden. Doch die Einführung der Strafen verzögert sich.

Autofahrer ohne Alkohol-Schnelltestgerät im Wagen werden in Frankreich nicht wie geplant ab März zur Kasse gebeten. Wie das zuständige Innenministerium mitteilte, soll vor der Einführung der Bußgelder ein weiterer Expertenbericht zum Thema Alkohol am Steuer abgewartet werden. Gegner der Schnelltests kritisieren unter anderem die Kosten und die angeblich mangelnde Zuverlässigkeit.

Das Mitführen von Alkoholtestgeräten ist in Frankreich seit dem 1. Juli vergangenen Jahres Pflicht. Mit der Regelung soll die Zahl der Verkehrsunfälle reduziert werden. Alkohol am Steuer ist seit Jahren Todesursache Nummer eins auf französischen Straßen. Bei rund jedem dritten tödlichen Verkehrsunfall hat einer der Beteiligten getrunken.

Wer den neuen Test nicht mit sich führt, soll nach ursprünglichen Plänen ein Bußgeld in Höhe von elf Euro zahlen. Ein Termin für eine neue Entscheidung über die Einführung wurde nicht genannt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer