Auch wenn man nur ganz kurz in den Laden will - das Auto sollte nicht unberechtigterweise auf einem Behindertenparkplatz stehenbleiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Auch wenn man nur ganz kurz in den Laden will - das Auto sollte nicht unberechtigterweise auf einem Behindertenparkplatz stehenbleiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Auch wenn man nur ganz kurz in den Laden will - das Auto sollte nicht unberechtigterweise auf einem Behindertenparkplatz stehenbleiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

dpa

Auch wenn man nur ganz kurz in den Laden will - das Auto sollte nicht unberechtigterweise auf einem Behindertenparkplatz stehenbleiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Hamburg (dpa) - Als Nicht-Behinderter auf einem ausgewiesenen Behindertenparkplatz zu stehen, ist eine schlechte Idee - selbst dann, wenn ein Person im Wagen bleibt, um schnell wegfahren zu können.

Auch wer im Auto nur die Stellung hält, darf ohne Berechtigung nicht auf einem Behindertenparkplatz stehen. Ein Knöllchen sei sofort gerechtfertigt, sagt die Hamburger Verkehrsrechtsanwältin Daniela Mielchen. Wenn der Fahrer oder ein Beifahrer im Auto sitzen bleiben, um einem Parkberechtigten schnell Platz machen zu können, schütze das nicht vor der Strafe.

Behinderte Menschen müssten immer die Möglichkeit haben, die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen. Das Bußgeld für unberechtigtes Parken auf Behindertenparkplätzen kostet 35 Euro. Fahren Parksünder ihren Wagen nicht unverzüglich weg, kann er sogar abgeschleppt werden. Dabei spielt es laut Mielchen keine Rolle, ob jemand im Auto wartet oder nicht.

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