Am Freitag geht das RTL-Dschungelcamp in die siebte Runde. Die Kandidaten sind zwar nicht mehr alle jung – brauchen aber das Geld.

Helmut Berger (68): Der Exzentriker aus Österreich will im Camp Französisch sprechen. Dafür verdient er die Krone.  Unser Tipp: Dschungelkönig!
Helmut Berger (68): Der Exzentriker aus Österreich will im Camp Französisch sprechen. Dafür verdient er die Krone. Unser Tipp: Dschungelkönig!

Helmut Berger (68): Der Exzentriker aus Österreich will im Camp Französisch sprechen. Dafür verdient er die Krone. Unser Tipp: Dschungelkönig!

Fiona Erdmann (24): Das Model aus dem Saarland ist immer gut für eine Zickerei und deshalb bestens im Camp aufgehoben. Unser Tipp: Platz 2

Joey Heindle (19): Der Münchener wurde 2012 bei „DSDS“ Fünfter und wirkte dabei häufig herrlich verwirrt – ideal. Unser Tipp: Platz 3

Olivia Jones (43): Die Drag-Queen heißt eigentlich Oliver Knöbel und sorgt für Farbe im Camp, für den Sieg reicht das nicht. Unser Tipp: Platz 4

Patrick Nuo (30): Der smarte Pop-Sänger aus der Schweiz kann einige ChartHits vorweisen, bleibt ansonsten aber eher blass. Unser Tipp: Platz 5

Claudelle Deckert (36): In der RTL-Serie „Unter uns“ spielt die Düsseldorferin eine Zicke. Beste Voraussetzungen fürs Promi-Camp. Unser Tipp: Platz 6

Arno Funke (62): Machte als Kaufhaus-Erpresser „Dagobert“ von sich Reden – und hat im Busch bestimmt viel zu erzählen. Unser Tipp: Platz 7

Silva Gonzales (33): Mit der Popband „Hot Banditoz“ war der Sänger 2004 ein klassisches One-Hit-Wonder („Veo Veo“). Unser Tipp: Platz 8

Georgina Bülowius (22): Die Studentin aus Heidelberg nahm an „Der Bachelor“ teil und schied aus – auch im Camp? Unser Tipp: Platz 9

Iris Klein (45): Ihr „Promistatus“ ist darauf beschränkt, dass sie die Mutter von Blondine Daniela Katzenberger ist – zu wenig. Unser Tipp: Platz 10

Allegra Curtis (46): Die Deutsch-Amerikanerin trägt einen berühmten Namen, ist aber selbst ein unbeschriebenes Blatt. Unser Tipp: Platz 11

RTL/Stefan Gregorowius, Bild 1 von 11

Helmut Berger (68): Der Exzentriker aus Österreich will im Camp Französisch sprechen. Dafür verdient er die Krone. Unser Tipp: Dschungelkönig!

Düsseldorf. Am Freitag startet die RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im australischen Dschungel in ihre siebte Staffel. Nach Costa Cordalis, Désirée Nick, Ross Antony, Ingrid van Bergen, Peer Kusmagk und Brigitte Nielsen kämpfen in diesem Jahr erneut elf – mehr oder weniger – Prominente um die Krone des Dschungelkönigs.

Zwei Wochen lang werden die Campbewohner im Regenwald wieder mit Maden, Kakerlaken, widerlichen Prüfungen und den anderen Insassen zu kämpfen haben. Nach dem Tod von Moderator Dirk Bach Anfang Oktober 2012 wird Daniel Hartwich zusammen mit Sonja Zietlow die Moderation übernehmen.

Unsere Zeitung wagt einen Blick voraus und tippt die Chancen der Teilnehmer, die bereits ihr Quartier in einem Luxushotel an der Ostküste bezogen haben, bevor es heute Abend in den Busch geht.

Helmut Berger sorgte schon vor Abflug für reichlich Gesprächsstoff

Als größter Coup kann in diesem Jahr die Teilnahme von Schauspiel-Ikone Helmut Berger bezeichnet werden. Der 68-jährige Mime, der durch Filme des italienischen Regisseurs Luchino Visconti – mit dem der Österreicher auch in einer Beziehung lebte – berühmt wurde, gilt als Exzentriker. Dies zeigte er auch schon beim Abflug aus Deutschland, als er offensichtlich betrunken die Flugbegleiter anpöbelte.

Berger wird sich vermutlich auch im Camp mit den anderen Kandidaten anlegen und von den Zuschauern zu diversen Dschungelprüfungen gewählt werden, die er allerdings mit der ihm eigenen Contenance über sich ergehen lassen wird.

Um 21.15 Uhr geht es am Freitag los, dann sendet RTL täglich um 22.15 Uhr aus Australien.

Schon allein deswegen gilt der Lebemann, der im Camp nur Italienisch und Französisch reden will, als Favorit auf die Krone. Angeblich soll ihm dafür ein fünfstelliges Honorar winken – darüber schweigt der Sender aber nach gewohnter Manier.

Kandidatin Fiona Erdmann gilt als Zicke – ideal für die Wochen im Camp

Bergers weibliches Pendant könnte Fiona Erdmann (24) werden, die bei der zweiten Staffel (2007) von Heidi Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ den vierten Platz holte.

Dabei fiel sie nicht nur durch Modelqualitäten, sondern insbesondere durch Gezicke und Arroganz auf. Diese Charaktereigenschaften und ihre Attraktivität könnten sie weit kommen lassen – aber sie wird sicherlich von den Zuschauern auch zu diversen Dschungelprüfungen nominiert werden. Wenn sie diese meistert, ist der Sprung ins Finale möglich.

Ekel-Show hat mit durchschnittlich sechs Millionen Zuschauern Erfolg

Unter den weiteren Teilnehmern stechen der ehemalige Kaufhaus-Erpresser Arno „Dagobert“ Funke (62) und die Drag-Queen Olivia Jones (43) hervor. Der Rest ist wohl nur TV-Feinschmeckern bekannt – doch das dürfte sich heute ändern, wenn Millionen zum „Promi-Fremdschämen“ einschalten. Im Schnitt haben bei der letzten Staffel mehr als sechs Millionen Menschen zugesehen.

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