Die schnellen Formel-1-Boliden erhalten in diesem Titel zusätzliche Funktionen: Der Spieler kann seine Gegner mit aufgesammelten Fahrzeugwaffen von der Strecke fegen. Das Ganze mit offizieller Fahrer- und Strecken-Lizenz – und Fehlern im Design.

Die knuffigen Rennfahrer können per Knopfdruck Waffen abfeuern.
Die knuffigen Rennfahrer können per Knopfdruck Waffen abfeuern.

Die knuffigen Rennfahrer können per Knopfdruck Waffen abfeuern.

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Die knuffigen Rennfahrer können per Knopfdruck Waffen abfeuern.

Düsseldorf. F1 Race Stars überzeugt zu Beginn durch seine knuffige Aufmachung. Das Star-Ensemble aus Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton macht viel her, die Original-Kurse ebenso – unter anderem sind die Strecken Brasilien, Deutschland und Abu Dhabi dabei. Doch dann fällt ein bitterer Beigeschmack auf: Es sind nur 11 der 20 offiziellen Strecken im Spiel verfügbar. So hat der Spieler in dem 30 Wettbewerbe umfassenden Karrieremodus bereits nach einem Drittel der Spielzeit alles gesehen.

Was gut funktioniert

Dennoch überzeugen gerade die enthaltenen Rennstrecken durch viel Abwechslung. Entwickler Codemasters bildet die Rundkurse nicht nur originalgetreu ab, sondern verschönert sie. So fährt der Spieler in Brasilien plötzlich durch ein Kopfsteinpflaster-Dörfchen oder rast über eine Sprungschanze. Jede weitere Strecke bietet ebenfalls solche Überraschungsmomente wie Abkürzungen oder sich bewegende Plattformen. Das Spiel ist ein Mario-Kart-Klon für bis zu vier Spieler an einer Konsole – oder für bis zu zwölf Spieler via Internet.

Zusätzlich überzeugt die abgewandelte Integration der Boxengasse als Reparaturzone für die Karts. Ebenfalls nette Einfälle: Per Regenwetter-Waffe rutschen die Gegner bei kurzzeitigem Regen mit Sommerreifen herum oder das Safety-Car bremst die Konkurrenz für den Spieler aus.

Was nicht gut funktioniert

Beim unterhaltsamen Mehrspieler-Modus kann der Einzelspieler-Modus nicht mithalten. Zu schnell hat der Spieler alles gesehen und probiert. Da helfen auch die zusätzlich spielbaren, fiktiven männlichen und sogar weiblichen Charaktere nicht. Warum kann man keinen eigenen Fahrer erstellen? Und die Fahreigenschaften seines Karts im Laufe des Spiels verbessern?

Fazit: Unterhaltsam für zwischendurch

Die knuffige Präsentation der Fahrer und Strecken überzeugt. Doch die fehlenden Kurse und Funktionen rauben dem Einzelspieler-Modus den ganz großen Unterhaltungswert. Mit anderen Spielern zusammen dennoch unterhaltsam – jedoch nur für eine jüngere Zielgruppe.

Name: F1 Race Stars
Genre: Fun-Racer
Publisher: Codemasters
Hersteller: Codemasters
Release-Termin: 16. November
Preis: zirka 45 Euro (PC), zirka 60 Euro (Konsolen)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 0 Jahre
Wertung: Befriedigend

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