Viele Einwohner wollen ihr Hab und Gut aus Angst vor Plünderungen nicht unbewacht zurücklassen. Foto: Adi Weda
Viele Einwohner wollen ihr Hab und Gut aus Angst vor Plünderungen nicht unbewacht zurücklassen. Foto: Adi Weda

Viele Einwohner wollen ihr Hab und Gut aus Angst vor Plünderungen nicht unbewacht zurücklassen. Foto: Adi Weda

Die Feuerwehr war mit Schlauchbooten unterwegs, um Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Foto: Adi Weda

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Viele Einwohner wollen ihr Hab und Gut aus Angst vor Plünderungen nicht unbewacht zurücklassen. Foto: Adi Weda

Jakarta (dpa) - Ausnahmezustand in der halb überschwemmten Millionenmetropole Jakarta: Das Wasser lief zwar am Freitag im Zentrum ab, doch warnten Meteorologen vor neuen Monsunwolkenbrüchen zum Wochenende.

Mindestens elf Menschen kamen nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz in den vergangenen Tagen infolge der Überschwemmungen ums Leben. Etwa 100 000 Menschen harrten in ihren Häusern und Hütten aus, die teilweise noch unter Wasser standen.

«Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, mehr Leute zu retten und weitere Todesopfer zu vermeiden», sagte Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho. Die Feuerwehr war mit Schlauchbooten unterwegs, um Menschen in Sicherheit zu bringen oder wenigstens mit dem Nötigsten zu versorgen. Viele Einwohner wollen ihr Hab und Gut aus Angst vor Plünderungen nicht unbewacht zurücklassen.

Der Bürgermeister der indonesischen Hauptstadt verhängte den Ausnahmezustand, weil den Menschen dann schneller geholfen werden kann. Zum Beispiel müssen Aufträge zum Einkauf von Hilfsgütern dann nicht erst ausgeschrieben werden, wie er erklärte.

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