Er muss gehen: Flughafen-Chef Rainer Schwarz.
Er muss gehen: Flughafen-Chef Rainer Schwarz.

Er muss gehen: Flughafen-Chef Rainer Schwarz.

dpa

Er muss gehen: Flughafen-Chef Rainer Schwarz.

Rainer Schwarz (56), entlassener Chef des Hauptstadtflughafens, war 2006 mit Vorschusslorbeeren nach Berlin gekommen. Der gebürtige Essener hatte zuvor den Düsseldorfer Airport mit mehr Interkontinentalflügen und Billigflugangeboten auf Touren gebracht. Eine ähnliche Strategie verfolgte er in der Hauptstadt. Doch nach den Pannen beim Bau des neuen Airports zog der Aufsichtsrat am Mittwoch die Reißleine.

„Herr Schwarz hat sein Dienstzimmer geräumt und den Betrieb verlassen“, sagte der neue Aufsichtsratschef, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck. Schwarz war immer stärker unter Druck geraten, nachdem die zuletzt auf 27. Oktober verschobene Eröffnung des Flughafens geplatzt war. Vor allem der Bund als Mitgesellschafter hatte massiv auf eine Ablösung von Schwarz gedrängt.

Seine Karriere in der Luftfahrtbranche hatte der Vater zweier Kinder 1988 begonnen. Beim Münchner Flughafen leitete der promovierte Betriebswirt Abteilungen für Rechnungswesen und Marketing. 1996 kam er als Geschäftsführer zum Flughafen Nürnberg, 2001 wechselte er nach Düsseldorf. Berlin sollte seine Karriere krönen.

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