Rettungsfahrzeuge fuhren rund um das qualmende Flugzeug auf.
Rettungsfahrzeuge fuhren rund um das qualmende Flugzeug auf.

Rettungsfahrzeuge fuhren rund um das qualmende Flugzeug auf.

Rettungsfahrzeuge am Passagierflugzeug auf dem Köln-Bonner Flughafen. Kurz nach der Landung ist es zu starker Rauchentwicklung in dem Flieger gekommen. Foto: Frank Fuchs

dpa, Bild 1 von 2

Rettungsfahrzeuge fuhren rund um das qualmende Flugzeug auf.

Köln (dpa) - Ein kaputtes Ventil hat den starken Rauch in einem Flugzeug auf dem Flughafen Köln-Bonn ausgelöst. Nach Angaben der Fluggesellschaft XL Airways war ein defektes Rückschlagventil im Hydrauliksystem der Grund für den Qualm in der Kabine, durch den am Montag elf Menschen verletzt wurden. Dieses Ventil befinde sich in Höhe des Fahrwerkschachtes, sagte XL-Sprecher Herbert Euler am Dienstag.

Der Rauch hatte sich unmittelbar nach der Landung der Boeing 737 im Passagierraum ausgebreitet und einen Großalarm auf dem Flughafen ausgelöst. Elf Passagiere kamen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. XL-Sprecher Euler versicherte am Dienstag: «Das war nicht gefährlich. Das war auch kein Rauch, das waren Dämpfe von Hydraulikflüssigkeit, und die haben zugegebenermaßen einen beißenden Geruch.»

Die Maschine hatte auf dem Weg von Hannover nach Gaziantep in der Türkei eine geplante Zwischenlandung in Köln eingelegt. An Bord waren 186 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder. Die unverletzten Passagiere seien noch am späten Abend mit einer Ersatzmaschine nach Gaziantep geflogen, sagte Euler.

In der defekten Maschine werde nun das Ventil ausgetauscht. Anschließend werde es einen Testflug geben, und wenn dieser zufriedenstellend verlaufe, könne die Maschine schon am Dienstagabend wieder in Betrieb genommen werden, so der Sprecher der Fluggesellschaft.

Auf dem Köln-Bonner Flughafen sind elf Passagiere verletzt worden, weil sich in einem Flugzeug kurz nach der Landung starker Rauch ausgebreitet hatte. Ein Sprecher der Kölner Feuerwehr sagte, fünf Reisende seien mittelschwer und sechs leicht verletzt.

Sie hätten eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Boeing 737 der Fluggesellschaft XL Airways war am Montag mit fast 200 Menschen an Bord unterwegs von Hannover nach Gaziantep in der Türkei. In Köln legte sie eine geplante Zwischenlandung ein, um die Besatzung zu wechseln. Warum es qualmte, wird noch untersucht. Mit der Maschine gab es nach Medienberichten schon früher Probleme.

 

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