Im Atomkraftwerk Penly ist ein Reaktor nach einem Feueralarm automatisch gestoppt worden. Foto: Kenzo Tribouillard/ AFP
Im Atomkraftwerk Penly ist ein Reaktor nach einem Feueralarm automatisch gestoppt worden. Foto: Kenzo Tribouillard/ AFP

Im Atomkraftwerk Penly ist ein Reaktor nach einem Feueralarm automatisch gestoppt worden. Foto: Kenzo Tribouillard/ AFP

dpa

Im Atomkraftwerk Penly ist ein Reaktor nach einem Feueralarm automatisch gestoppt worden. Foto: Kenzo Tribouillard/ AFP

Paris (dpa) - Im nordwestfranzösischen Atomkraftwerk Penly haben am Donnerstag zwei kleinere Brandherde Feueralarm ausgelöst. Daraufhin wurde einer der beiden Reaktoren automatisch gestoppt. «Es hat keine Verletzten gegeben und das Ereignis hat auf die Umwelt keine Auswirkungen».

Das teilte die Betreibergesellschaft EDF mit. Die Anlage befindet sich in der Normandie, zwischen den Orten Dieppe und Le Tréport am Ärmelkanal.

Auslöser für den Feueralarm waren zwei kleinere Brandherde. Auslaufendes Öl einer Pumpe im Kühlkreislauf habe sich gegen Mittag erhitzt, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Die Folge seien kleinere Stichflammen gewesen. Alles sei gründlich inspiziert und den Aufsichtsbehörden mitgeteilt worden.

In einer offiziellen Erklärung der Betreiber heißt es, der Alarm sei aufgrund der Rauchentwicklung in einem Reaktorgebäude der Produktionseinheit Nummer zwei ausgelöst worden. Daraufhin sei der Reaktor automatisch gestoppt worden. Feuerwehrleute hätten zwei Brandherde gelöscht.

Frankreich ist nach den USA weltweit das größte Betreiberland von Atomkraftwerken. Es bezieht rund 75 Prozent seines Stroms aus Nuklearkraftwerken. Trotz der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hält Präsident Nicolas Sarkozy an der Kernkraft als Hauptenergiequelle des Landes fest.

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