In Australiens Wäldern spitzt sich die Lage erneut zu. Foto: Julian Smith
In Australiens Wäldern spitzt sich die Lage erneut zu. Foto: Julian Smith

In Australiens Wäldern spitzt sich die Lage erneut zu. Foto: Julian Smith

Vielerorts zeigen die Thermometer mehr als 45 Grad an. Foto: ABC

Im Bundesstaat Victoria wurde eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden. Foto: Julian Smith

Die Flammen erfassten ein Feuerwehrauto. Die Kabine war mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Die Retter überlebten unbeschadet. Foto: Tracey Nearmy

Bisher kam ein Feuerwehrmann ums Leben, als er in der Hitze einen Herzinfarkt erlitt. Foto: Tracey Nearmy

Zum Wochenende werde es wieder extrem heiß, warnte die Feuerwehr in New South Wales. Foto: Julian Smith

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In Australiens Wäldern spitzt sich die Lage erneut zu. Foto: Julian Smith

Sydney (dpa) - Bei unerbittlich steigenden Temperaturen sind in Australien wieder mehrere Waldbrände außer Kontrolle geraten. Im Bundesstaat Victoria wurde eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden - das erste zivile Waldbrandopfer.

In der Nähe erfassten die Flammen auch ein Feuerwehrauto. Die Kabine war mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Die Retter überlebten die Feuerfront unbeschadet. Bisher kam bei den schlimmen Waldbränden ein Feuerwehrmann ums Leben, als er in der Hitze einen Herzinfarkt erlitt.

Weiter nördlich spitzte sich die Lage auch erneut zu. Zum Wochenende werde es wieder extrem heiß, warnte die Feuerwehr in New South Wales. In dem Bundesstaat lodern 84 Brände, gut ein Dutzend ist außer Kontrolle.

Die Millionenstadt Sydney brütet bei einem neuen Hitzerekord: 45,8 Grad zeigten die Thermometer an. In den Notaufnahmen stieg die Zahl der Hitzeopfer. «Die Leute unterschätzen die Hitze und überschätzen ihre Fähigkeiten, vor allem die Jüngeren», sagte der Chef des Notrufs, Ian Johns, im Rundfunk.

Rund 200 Kilometer östlich von Melbourne war die kleine Ortschaft Licola durch Flammenwände von der Außenwelt abgeschnitten. Zehn Einwohner harrten dort aus. In den Nachbarorten Seanton und Heyfield brannten fünf Häuser nieder. Im Hotel von Heyfield hatten 40 Gäste Zuflucht gesucht. «Es kommt eine Menge glühende Asche runter, aber wir halten durch», sagte Besitzer Jeremiah Wallace der Nachrichtenagentur aap. «In meiner Position muss man allen Mut machen.»

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