Ulm (dpa) - Die wegen ihrer Doktorarbeit unter Druck geratene Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will sich heute in Ulm erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl aufstellen lassen. Bislang hat die 57-Jährige keine Mitbewerber.

Schavans Heimatwahlkreis Alb-Donau/Ulm steht in der Plagiatsaffäre geschlossen hinter ihr und rechnet sogar mit einem besseren Ergebnis für die Ministerin als bei der vergangenen Nominierung im Jahr 2008.

Damals war die CDU-Politikerin auf 57 Prozent der Stimmen gekommen. Sie hatte seinerzeit drei Gegenkandidaten. Seit Dienstag läuft ein Verfahren zur Aberkennung von Schavans Doktortitel an der Universität Düsseldorf.

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