Ministerin Löhrmann bekräftigt Rechtsanspruch 2014.

Daniel Naupold

Düsseldorf. Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern (Inklusion) ist in NRW Alltag in nahezu jeder Kommune. Jedes dritte Kind mit Förderbedarf besucht mittlerweile eine reguläre Grundschule, sagte am Dienstag Landesschulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne/Foto). Gegenüber dem Vorjahr sei damit die Quote deutlich gestiegen, 2011 betrug der Wert 18,4 Prozent.

Im Städtevergleich gibt es dabei große Unterschiede: Während etwa in Gelsenkirchen nur etwas mehr als acht Prozent der Kinder eine Regelschule besuchen, sind es beispielsweise in Bonn mehr als 37 Prozent.

Löhrmann bekräftigte, dass es ab dem Schuljahr 2014/15 einen Rechtsanspruch der Eltern behinderter Kinder auf einen Platz in einer Regelschule geben werde. Doch werde es dabei Ausnahmen geben. Denn Städte in finanzieller Not, dazu zählt die übergroße Zahl der Großstädte, würden von der Pflicht entbunden, genügend Plätze anbieten zu müssen. fu

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