Düsseldorf (dpa/tmn) - Nach dem Studium müssen viele Absolventen sich zunächst einmal mit einer befristeten Stelle zufriedengeben. Besonders oft kommen Befristungen an den Hochschulen selbst vor.

Viele Hochschulabsolventen müssen sich zunächst mit einem befristeten Job begnügen. Das hat eine Umfrage des Internetportals Absolventen-Lohnspiegel.de der Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Von den Befragten mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung gab jeder Vierte (25 Prozent) an, einen befristeten Arbeitsvertrag zu haben. Bei den Absolventen mit bis zu einem Jahr Berufserfahrung galt das sogar für rund jeden Dritten (34 Prozent). An der Umfrage nahmen 4300 Hochschulabsolventen teil.

Besonders oft kommen Befristungen an Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen vor: 81 Prozent der Befragten mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich haben einen zeitlich befristeten Vertrag. Hoch waren die Werte auch in der Erwachsenenbildung (72 Prozent), in Krankenhäusern (60 Prozent) sowie im Bereich öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung (54 Prozent). Kaum Befristungen gibt es dagegen im Fahrzeugbau (6 Prozent) und in der chemischen Industrie (11 Prozent).

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