Gummistiefel in einer Grundschule: Von 16 getesteten Modellen bekam das beste gerade einmal die Note «ausreichend».
Gummistiefel in einer Grundschule: Von 16 getesteten Modellen bekam das beste gerade einmal die Note «ausreichend».

Gummistiefel in einer Grundschule: Von 16 getesteten Modellen bekam das beste gerade einmal die Note «ausreichend».

dpa

Gummistiefel in einer Grundschule: Von 16 getesteten Modellen bekam das beste gerade einmal die Note «ausreichend».

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - «Ökotest» hat 16 Gummistiefel-Modelle für Kinder getestet. Das beste erhielt die Note «ausreichend», zwölf weitere waren «ungenügend». Begründung der Tester: Die Schuhe stecken voller Schadstoffe.

In Gummistiefeln durch den Regen zu laufen, wenn es draußen so richtig schön matschig ist - Kinder lieben das. In einem Test hat die Zeitschrift «Ökotest» 16 Gummistiefel-Modelle überprüft. Das beste davon schnitt mit der Note «ausreichend» ab. 3 weitere bekamen das Urteil «mangelhaft», die 12 restlichen nur ein «ungenügend». Die Tester bemängelten an den Gummistiefeln Inhaltsstoffe wie Farbbestandteile und Chlorparaffine, die krebserregend sein könnten. Ein Modell wurde als «nicht verkehrsfähig» gewertet, da «Ökotest» zufolge verbotene Farbbestandteile im Schnürsenkel den amtlichen Grenzwert überschreiten.

Generell sollten Eltern ihren Kindern noch keine Gummistiefel anziehen, wenn die Kleinen gerade erst mit dem Laufen anfangen. Denn in den flexiblen Stiefeln haben die Kinder keinen guten Halt, rät «Ökotest». Gummistiefel kaufen Eltern ihrem Kind besser erst dann, wenn es einen halbwegs sicheren Gang hat. Die richtige Größe können Eltern ertasten: Die Schuhe passen, wenn vorne noch ein bis zwei Fingerbreit zwischen Schuh- und Zehenspitze Platz ist. Bei schmalen Kinderfüßen kann eine Einlegesohle helfen.

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