Im Alter ist Körperkontakt nicht so selbstverständlich wie in jungen Jahren - deshalb aber nicht minder wichtig. Foto: Kai Remmers
Im Alter ist Körperkontakt nicht so selbstverständlich wie in jungen Jahren - deshalb aber nicht minder wichtig. Foto: Kai Remmers

Im Alter ist Körperkontakt nicht so selbstverständlich wie in jungen Jahren - deshalb aber nicht minder wichtig. Foto: Kai Remmers

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Im Alter ist Körperkontakt nicht so selbstverständlich wie in jungen Jahren - deshalb aber nicht minder wichtig. Foto: Kai Remmers

Köln (dpa/tmn) - Die Hände streicheln, sich unterhaken, die Person in den Arm nehmen und drücken: Solche Gesten sind für Senioren sehr wichtig. Denn auch im Alter nimmt das Bedürfnis nach körperlicher Nähe nicht ab.

Im Alter ist Körperkontakt weniger selbstverständlich als in jungen Jahren. «Jüngere haben einen Partner oder Kinder», sagt Christine Sowinski, Diplom-Psychologin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Da nehme man sich öfter mal in den Arm oder streichle den anderen. Das Bedürfnis, angefasst zu werden, lasse im Alter aber nicht nach: «Man braucht das Außen, um das Innen zu fühlen», sagt Sowinski. Wichtig sei das vor allem bei Menschen, die immobil und vielleicht ans Bett gefesselt sind. Ältere könnten beispielsweise ihre Kinder bitten, sie öfter einmal zu berühren.

Schon kleine Gesten wie die Hand zu nehmen oder sich bei jemand anderem einzuhaken, täten gut. Denn Berührungen vermittelten Menschen ein gutes Körpergefühl und signalisierten ihnen Wertschätzung.

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