Kinder müssen lernen, auf die Sättigungssignale ihres Körpers zu hören. Da hilft es nicht, wenn Eltern ihnen das Essen aufzwingen. Foto: Patrick Pleul
Kinder müssen lernen, auf die Sättigungssignale ihres Körpers zu hören. Da hilft es nicht, wenn Eltern ihnen das Essen aufzwingen. Foto: Patrick Pleul

Kinder müssen lernen, auf die Sättigungssignale ihres Körpers zu hören. Da hilft es nicht, wenn Eltern ihnen das Essen aufzwingen. Foto: Patrick Pleul

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Kinder müssen lernen, auf die Sättigungssignale ihres Körpers zu hören. Da hilft es nicht, wenn Eltern ihnen das Essen aufzwingen. Foto: Patrick Pleul

Bonn (dpa/tmn) - Kleine Kinder brauchen oft mehrere Anläufe, um Gefallen an einer neuen Geschmacksrichtung zu finden. Will der Nachwuchs eine Speise aber partout nicht essen, sollten Eltern das akzeptieren.

Eltern sollten ihren Kindern kein Essen aufdrängen. «Ein Kind muss selbst entscheiden dürfen, wie viel es isst», sagt Prof. Berthold Koletzko, Kinder- und Jugendarzt im Netzwerk Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert. Ist das Kind satt, sollte es nicht zum Weiteressen gezwungen werden. Denn nur wenn es ohne Druck und Zwang essen darf, lernt es, auf die Sättigungssignale seines Körpers zu vertrauen.

Und wenn das Kind nicht jedes Gemüse isst? Auch dann besteht kein Grund zur Sorge. «Gerade in den ersten Lebensjahren sollten Eltern Kindern neue Lebensmittel immer wieder zum Probieren anbieten. Säuglinge und Kleinkinder akzeptieren einen neuen Geschmack oft erst nach acht bis zehn Versuchen», sagt Koletzko. «Wenn Kinder aber bestimmte Speisen auch nach mehreren Versuchen nicht mögen, sollten Eltern dies akzeptieren.» Denn es sei völlig normal, dass Kinder manche Lebensmittel nicht gern essen.

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