Eine Lebererkrankung ist gefährlich, weil keine typischen Schmerzen auftreten. Zur Vorbeugung werden Hepatitis-Impfungen empfohlen. Foto: Ralf Hirschberger
Eine Lebererkrankung ist gefährlich, weil keine typischen Schmerzen auftreten. Zur Vorbeugung werden Hepatitis-Impfungen empfohlen. Foto: Ralf Hirschberger

Eine Lebererkrankung ist gefährlich, weil keine typischen Schmerzen auftreten. Zur Vorbeugung werden Hepatitis-Impfungen empfohlen. Foto: Ralf Hirschberger

dpa

Eine Lebererkrankung ist gefährlich, weil keine typischen Schmerzen auftreten. Zur Vorbeugung werden Hepatitis-Impfungen empfohlen. Foto: Ralf Hirschberger

Gießen (dpa/tmn) - Lebererkrankungen werden häufig erst spät entdeckt, weil das erkrankte Organ keine Schmerzen bereitet. Doch birgt dies die Gefahr von dauerhaften Schäden.

Das ist zum Beispiel im Fall einer Infektion mit Hepatitis B gefährlich, weil sich daraus eine chronische Entzündung und schließlich Leberzellkrebs entwickeln kann. Vorbeugen lasse sich mit einer Impfung gegen Hepatitis B, erläutern die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe und die Gastro-Liga anlässlich der Europäische Impfwoche (21. bis 27. April). Die Impfung schütze auch vor Hepatitis D, weil diese Infektion nur gemeinsam mit einer Hepatitis B auftreten könne.

Sinnvoll sei eine Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und B. Denn Hepatitis-A-Viren lösen eine oft als Reisegelbsucht bezeichnete Erkrankung aus. Diese kann bei geschwächten oder älteren Menschen zu einem akuten Leberversagen führen, warnen die drei Institutionen. Auch bei chronisch Kranken seien schwere Komplikationen möglich.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer