Neue Pflanze, alter Topf: War die vorherige Pflanze krank, sollte der Kübel ausgekocht werden. Foto: Marina Leunig
Neue Pflanze, alter Topf: War die vorherige Pflanze krank, sollte der Kübel ausgekocht werden. Foto: Marina Leunig

Neue Pflanze, alter Topf: War die vorherige Pflanze krank, sollte der Kübel ausgekocht werden. Foto: Marina Leunig

dpa

Neue Pflanze, alter Topf: War die vorherige Pflanze krank, sollte der Kübel ausgekocht werden. Foto: Marina Leunig

Grafschaft-Ringen (dpa/tmn) - Pilzsporen können viele Monate in Tontöpfen überleben. Gefäße, in denen kranke Pflanzen waren, sollten daher entsorgt oder vor der Neubepflanzen ausgekocht werden.

Wurde eine kranke Pflanze entsorgt und eine neue soll nun an ihrer statt den Platz im Tontopf übernehmen, dann reicht es nicht aus, diesen nur in Wasser einzuweichen und abzubürsten. Das sagt Peter Botz, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Garten-Center in Grafschaft-Ringen in Rheinland-Pfalz.

Waren in den Gefäßen keine kranken Pflanzen, ist der Aufwand geringer: «Am einfachsten geht die Grundreinigung im trockenen Zustand: Die leeren Gefäße werden sorgfältig mit einer Wurzelbürste abgerieben», erläutert Botz. Kleben feuchte Erdklumpen oder Wurzelreste an den Seiten, sollte man die Töpfe erst in Wasser einweichen und sie anschließend ausbürsten.

Der Winter sei ein guter Zeitpunkt, um leere Tontöpfe gründlich zu reinigen. Botz weist darauf hin, dass dies vor allem aus hygienischer Sicht notwendig ist. Wieder richtig schön werden die Gefäße nicht immer. Zwar würde mancher Algen- oder Kalkrand mit dem Putzen verblassen. «Auf die Dauer ist gegen diese Ablagerungen jedoch nichts zu machen», sagt Botz. «Selbst eine Intensivkur mit Essigwasser hilft nur vorrübergehend.»

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