Es bleibt kalt und glatt. Wie war das noch gleich mit Räumpflicht, Autobatterie und richtigem Heizen?

Sobald der Schneefall aussetzt, müssen die Gehwege geräumt werden. Wann und wie oft, regelt jede Stadt selbst.  Fotos (3): dpa
Sobald der Schneefall aussetzt, müssen die Gehwege geräumt werden. Wann und wie oft, regelt jede Stadt selbst. Fotos (3): dpa

Sobald der Schneefall aussetzt, müssen die Gehwege geräumt werden. Wann und wie oft, regelt jede Stadt selbst. Fotos (3): dpa

Frostschutz in der Scheibenwischanlage ist für Autofahrer im Winter unerlässlich.

Vorsicht bei zugefrorenen Gewässern: Oft ist die Eisdecke nicht dick genug, um Personen zu tragen.

Inhalieren kann Erkältungsbeschwerden wie Husten lindern. Archiv

Uwe Zucchi, Bild 1 von 4

Sobald der Schneefall aussetzt, müssen die Gehwege geräumt werden. Wann und wie oft, regelt jede Stadt selbst. Fotos (3): dpa

Düsseldorf. Rodler und Schneemannbauer wird’s freuen: Der Winter bleibt NRW noch eine Weile erhalten. Die Menschen in unserer Region können in den kommenden Tagen mit Tagestemperaturen von null bis minus vier Grad rechnen. In den Nächten sinken die Werte auf bis zu minus fünf Grad. Richtig kalt wird es in der Nacht zu Freitag: Laut dem Deutschen Wetterdienst klart es auf, die Temperaturen brechen ein auf bis zu minus zehn Grad. Die Redaktion hat ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen Sie gut durch die Kälte kommen.

Wie sieht es mit der Räum- und Streupflicht aus?

Während bei Einfamilienhäusern der Eigentümer in der Pflicht steht, kann ein Vermieter diese Pflicht per Vereinbarung auf den Mieter übertragen. Ist der Mieter nicht da, muss er für eine Vertretung sorgen. Wann und wie oft geräumt werden muss, ergibt sich aus dem lokalen Ortsrecht – in Krefeld und Wuppertal muss zwischen 7 und 20 Uhr nach Ende des Schneefalls die Schippe zum Einsatz kommen. Den Einsatz von Streusalz erlauben die meisten Städte nur an gefährlichen Stellen wie Treppen.

Wie halte ich die Wärme im Haus?

Als Faustregel gilt: Mindestens zwei- bis viermal täglich lüften, je nachdem wie stark die Räume genutzt werden. Im Winter sollten die Fenster nicht auf Kipp gestellt werden – dadurch geht viel Wärme verloren, aber die Luft wird nicht ausgetauscht.

Wie bleibt das Auto fahrtüchtig?

Unentbehrlich: Scheiben-Enteiser, Öl und Kühlmittel mit winterlichen Fließeigenschaften, Frostschutz im Wischwasser. Der Enteiser fürs Türschloss gehört in die Jackentasche. Auf kurzen Strecken wird die Batterie oft nicht so schnell nachgeladen, wie sie Strom abgibt – darum starke Verbraucher abschalten. Übrigens: Bei Schneefall ist Abblendlicht vorgeschrieben. Auch freie Sicht ist Pflicht; wer mit Guckloch erwischt wird, zahlt Strafe.

Was beachte ich beim Sport im Freien?

Da der Körper kälter ist, sollte man sich länger aufwärmen. Bei zu warmer Kleidung verliert man beim Schwitzen zu viele Mineralien. Der Kopf sollte mit einer Mütze bedeckt sein, da viel Wärme über den Kopf verloren geht. Gegen die kalte Luft beim Atmen hilft ein Schal vor dem Mund.

Braucht mein Hund besonderen Schutz?

Warme Kleidung und genug Schlaf sind wichtig. Regelmäßige Saunagänge halten das Immunsystem fit. Hände sind eine entscheidende Infektionsquelle, deshalb sollte man sie regelmäßig waschen. Räume nicht überheizen – eine trockene Nasenschleimhaut lässt Viren in den Körper.

Bewegung und Licht tun gut. Menschen sollten sich viel im Freien aufhalten. Zwei Stunden helles Licht sind eine Faustregel. Sonst hilft eine Lichttherapie mit Leuchtstoffröhren.

Bei Rassen mit wenig Unterwolle sowie alten und kranken Tieren kann ein Mantel nötig sein, damit sie nicht auskühlen und die Nieren geschädigt werden. Problematisch kann Streusalz sein: Es macht die Pfoten spröde und rissig – Melkfett oder Pfotenschuhe schützen. sl/Red

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