Erst einmal beschnüffeln: Sind die Hunde einander wohlgesinnt, können sie dafür ruhig abgeleint werden. Foto: Axel Heimken
Erst einmal beschnüffeln: Sind die Hunde einander wohlgesinnt, können sie dafür ruhig abgeleint werden. Foto: Axel Heimken

Erst einmal beschnüffeln: Sind die Hunde einander wohlgesinnt, können sie dafür ruhig abgeleint werden. Foto: Axel Heimken

dpa

Erst einmal beschnüffeln: Sind die Hunde einander wohlgesinnt, können sie dafür ruhig abgeleint werden. Foto: Axel Heimken

Bramsche (dpa/tmn) - Treffen zwei Hunde aufeinander, müssen sie sich zunächst kennenlernen, also ausgiebig beschnüffeln. Herrchen hat dazwischen nichts verloren. Es sei denn, der andere Hund ist aggressiv.

Kommt ein fremder Hund auf den Halter und dessen Tier zu, wird die Leine am besten locker gelassen. Wenn es die Situation erlaubt, kann der Besitzer den eigenen Hund auch ableinen. In jedem Fall sollte er sich von beiden Tieren entfernen. Damit wird den Hunden signalisiert, dass sie sich in Ruhe beschnüffeln können. Darauf weist Heidi Bernauer-Münz von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin. Auch wenn beide Hunde Imponierverhalten zeigen, sich etwa groß und steif machen, sollten Halter nicht eingreifen. Lautes Schreien oder eine Annäherung könnten die Tiere zum Kampf auffordern.

Schwierig wird es, wenn der fremde Hund den eigenen als Beute sieht oder aggressiv auf ihn zukommt. Das erkennen Halter daran, dass das andere Tier den eigenen Hund nicht aus den Augen lässt, sich rasch und in geduckter Haltung nähert. In diesem Fall können sie den eigenen Vierbeiner schützen, indem sie sich zwischen ihn und den Angreifer stellen. Auf keinen Fall sollte der eigene Hund auf den Arm genommen werden. Denn das könne den aggressiven Hund dazu animieren, in den Arm zu beißen.

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