Hell erleuchtet: Das Luxus-Hotel Negresco in Nizza wurde 1913 eröffnet. Foto: Valery Hache
Hell erleuchtet: Das Luxus-Hotel Negresco in Nizza wurde 1913 eröffnet. Foto: Valery Hache

Hell erleuchtet: Das Luxus-Hotel Negresco in Nizza wurde 1913 eröffnet. Foto: Valery Hache

dpa

Hell erleuchtet: Das Luxus-Hotel Negresco in Nizza wurde 1913 eröffnet. Foto: Valery Hache

Paris (dpa) - Die rosa Kuppel ist weithin entlang der Küste zu sehen. Das «Negresco» in Nizza ist eine Instanz an der französischen Côte d'Azur. Nun feiert das Belle-Époque-Hotel sein 100-jähriges Bestehen.

Michael Jackson und Mick Jagger waren schon da. Auch Greta Garbo, Jean Marais und die Beatles sind im «Negresco» an der Côte d'Azur abgestiegen. Das berühmte Hotel in Nizza an der französischen Mittelmeerküste feiert am Dienstag (8. Januar) sein 100-jähriges Bestehen.

An dem Prachtbau direkt an der Strandpromenade hat auch ein berühmter Mann mit Vorfahren aus Deutschland mitgebaut: Gustave Eiffel, Konstrukteur und Erbauer des gleichnamigen Turms in Paris, schuf das Dach mit der berühmten rosa Kuppel auf der Spitze des weißen Gebäudes im Stil der Belle Époque. Neben den 96 Zimmern bietet das «Negresco» heute 21 Suiten mit Blick auf Bucht und Mittelmeer.

Das Fünf-Sterne-Haus im Herzen von Nizza ist nach eigenen Angaben stolz nicht nur auf seine Geschichte, sondern auch auf eine Kunstsammlung mit mehr als 6000 Exponaten, darunter Arbeiten von Niki de Saint Phalle, Victor Vasarely oder Salvador Dalí. Im Weinkeller des mit zwei Michelin-Sternen dekorierten «Chantecler» lagern rund 15 000 Flaschen, zum Jubiläum wird eigens ein 100 Jahre alter Armagnac angeboten.

Schon 1928 versuchte das «Negresco», seine Exklusivität möglichst umfassend zu vermarkten. Mit anderen Spitzenhäusern gründete das Hotel den Verbund «The Leading Hotels of the World», unter dessen Dach bis heute weltweit knapp 500 Luxushäuser ihre Vorzüge preisen.

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