Warum die Feuerwerkskörper an der Skisprungschanze offenbar ganz anders wirken als im Fußballstadion.

Bengalisches Feuer brannte im Düsseldorfer Stadion.
Bengalisches Feuer brannte im Düsseldorfer Stadion.

Bengalisches Feuer brannte im Düsseldorfer Stadion.

Christof Wolff

Bengalisches Feuer brannte im Düsseldorfer Stadion.

Düsseldorf. Ein bengalisches Feuer ist nicht immer ein bengalisches Feuer. Zumindest ist es offenbar nicht immer gleich gefährlich. Das ist eine Erkenntnis, die dem TV-Zuschauer die am Sonntag zu Ende gegangene Vierschanzentournee der Skispringer geliefert hat.

ARD-Reporter Tom Bartels nämlich hatte sich entschieden, die gefährlichen, bunten Feuerwerkskörper am Rande der Schanzen als Zeichen der Freude zu interpretieren. „Die begeisterten Zuschauer am Bergisel feiern ihren Helden mit toller Stimmung und bengalischem Feuerwerk“, entfuhr es dem ARD-Mann zu Bildern von brennenden Fackeln im eng bevölkerten Zuschauerraum.

Verboten ist das bengalische Feuer hier wie dort

Wohlgemerkt eben jener Bartels, der noch im Mai 2012 beim Fußball-Relegationsspiel von Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin die bengalischen Feuer als „Drama“ bezeichnete. O-Ton: „Tut mir leid, aber das regt einen auch am Mikrofon auf.“

Hier Teufelszeug, dort gefeierter Ausdruck der Emotionen? Die Debatte ist eröffnet, denn verboten ist das bengalische Feuer hier wie dort. Von einer Sicherheitsdebatte beim Skispringen aber ist bisher nichts bekannt.

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