Pokal-Hit gegen Schalke als krönendes Finale.

Lucien Favre
Großbild INA FASSBENDER

Lucién Favre hat eine Angst vor Bayern.

Mönchengladbach. Der Fußball kann auch ungerecht sein. So wie dieser Tage, als der Mann aus dem Gleichgewicht kam, der in den vergangenen Monaten die völlig aus den Fugen geratene Borussia wieder ins Lot gesetzt hatte. Lucien Favre hat bei allem Unglück aber den Humor nicht verloren und demonstrierte einem Tänzer gleich am Dienstag in launiger Runde, wie er im Kabinengang ausrutschte, um dann eine unsanfte Landung anzudeuten. Denn er war so unglücklich auf seiner rechten Hand gelandet, dass sie brach.

Favre: „Schalke ist momentan die beste Mannschaft der Liga“

Man mag da einen Wink des Schicksals erkennen, dass, kurz nachdem sich Gladbachs bester Spieler Marco Reus den kleinen Zeh brach, der Dirigent des Fußball-Orchesters mit dem Bruch seiner Hand aufwartet. Aber auch dieses Missgeschick hielt den smarten Favre nicht davon ab, sich am Dienstag schon mal persönlich mit Handschlag bei den Journalisten in den Weihnachtsurlaub zu verabschieden. Mit dem dezenten Hinweis: „Morgen Abend wird es etwas hektisch.“

Favre überlässt wenig dem Zufall, und so soll der Jahresabschluss mit dem Pokalspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/live ARD) gegen Schalke ein krönendes Finale finden. „Dafür müssen wir aber intelligent spielen“, sagt Favre und hebt den Gast listig aufs Favoritenschild: „Schalke ist momentan die beste Mannschaft der Liga.“

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