Wladimir Klitschko hofft zunächst auf eine freiwillige Titelverteidigung. Foto: Marcus Brandt
Wladimir Klitschko hofft zunächst auf eine freiwillige Titelverteidigung. Foto: Marcus Brandt

Wladimir Klitschko hofft zunächst auf eine freiwillige Titelverteidigung. Foto: Marcus Brandt

dpa

Wladimir Klitschko hofft zunächst auf eine freiwillige Titelverteidigung. Foto: Marcus Brandt

Hamburg (dpa) - Um die Pflichtverteidigung von Box-Superchampion Wladimir Klitschko gegen Weltmeister Alexander Powetkin gibt es ein Hauen und Stechen.

Nachdem der Weltverband WBA angeordnet hatte, dass der Kampf bis Ende Februar ausgetragen werden muss, reichte das Klitschko-Lager einen Antrag auf Ausnahmebewilligung ein. Der 36-jährige Klitschko will zunächst eine freiwillige Titelverteidigung bestreiten, bevor er bereit ist, sich Powetkin zu stellen. «Dem stimmen wir nicht zu», sagte Promoter Kalle Sauerland, bei dessen Unternehmen der Russe Powetkin unter Vertrag steht. Im Gespräch als möglicher Klitschko-Gegner ist der Kubaner Odlanier Solis, den Bruder Vitali Klitschko vor knapp zwei Jahren besiegte.

Nunmehr muss das sogenannte Championship Committee der WBA über den Kampftermin entscheiden. «Wenn Klitschko eine freiwillige Titelverteidigung bewilligt werden sollte, werden wir dagegen vorgehen und alle Rechtsmittel ausschöpfen», sagte Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer am Freitag.

Spannungen gibt es auch, weil sich die Klitschkos an TV-Partner RTL gebunden haben, während Sauerland-Kämpfe von der ARD gezeigt werden. Sauerland will den Klitschko-Kampf für die ARD ersteigern.

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