Dennis Seidenberg und die Boston Bruins siegten zum Auftakt der NHL-Saison. Foto: dpa
Dennis Seidenberg und die Boston Bruins siegten zum Auftakt der NHL-Saison. Foto: dpa

Dennis Seidenberg und die Boston Bruins siegten zum Auftakt der NHL-Saison. Foto: dpa

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Dennis Seidenberg und die Boston Bruins siegten zum Auftakt der NHL-Saison. Foto: dpa

Boston (dpa) - Mit dreimonatiger Verspätung fliegen in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL wieder die Pucks - und die deutschen Spieler erwischten einen Auftakt nach Maß.

Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) gewannen die Buffalo Sabres und ihr deutsches Trio Christian Ehrhoff, Jochen Hecht und Alexander Sulzer mit 5:2 bei den Philadelphia Flyers. Der Ex-Eisbären-Profi Claude Giroux hatte die Flyers zwischenzeitlich 2:1 in Führung gebracht. Buffalo, bei denen Ehrhoff die zweithöchste Spielzeit verbuchte, antwortete indes mit vier Toren in Folge. Der Österreicher Thomas Vanek traf dabei doppelt.

Einen Tag zuvor hatte Nationalspieler Dennis Seidenberg, Stanley-Cup-Sieger von 2011, mit seinen Boston Bruins das erste Spiel der wegen des Arbeitskampfs auf 48 Matches zusammengestauchten Vorrunde mit 3:1 gegen die New York Rangers gewonnen. Dem Abwehrspieler gelang zwar kein Scorerpunkt, allerdings stand er bei den Gastgebern am längsten auf dem Eis.

Frenetischen Beifall erhielten die Spieler der Los Angeles Kings - allerdings nur vor dem ersten Bully. In der traditionellen Zeremonie durfte der Meister des Vorjahres den Fans die Trophäe präsentieren. Außerdem wurde das Banner «Stanley Cup Champions 2012/13» unter der Hallendecke im Staples Center gehisst. Danach hatten die L.A.-Fans kaum noch Grund zum Jubeln: Der Titelverteidiger, der auf Torjäger Anze Kopitar verzichten musste, unterlag den Chicago Blackhawks 2:5.

Ein Mammutprogramm von 48 Vorrundenmatches haben die Cracks in 99 Tagen zu absolvieren - ausgerechnet «Oldie» Jaromir Jagr spielte gleich zu Beginn groß auf. In seiner ersten Partie für die Dallas Stars gelangen dem fast 41 Jahre alten Tschechen zwei Tore und zwei Vorlagen zum 4:3 über die Phoenix Coyotes. «Was für ein Spieler», lobte Coyotes-Coach Dave Tippett. «Das war etwas Besonderes», meinte der Olympiasieger von 1998 und zweimalige Weltmeister selbst.

119 Tage lang waren die Spieler im Tarifstreit von ihren Clubs ausgesperrt («Lockout»), viele Profis heuerten deswegen kurzfristig in Europa an. Die deutschen Nationalspieler Seidenberg, Marcel Goc und Hecht etwa liefen für die Adler Mannheim auf, Ehrhoff für die Krefeld Pinguine und Sulzer für den ERC Ingolstadt.

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