Frankreichs Ministerpräsident Francois Fillon hat Bernie Ecclestone ein Angebot gemacht. Foto: Ian Langsdon
Frankreichs Ministerpräsident Francois Fillon hat Bernie Ecclestone ein Angebot gemacht. Foto: Ian Langsdon

Frankreichs Ministerpräsident Francois Fillon hat Bernie Ecclestone ein Angebot gemacht. Foto: Ian Langsdon

dpa

Frankreichs Ministerpräsident Francois Fillon hat Bernie Ecclestone ein Angebot gemacht. Foto: Ian Langsdon

Le Castellet (dpa) - Frankreich will im Poker um eine Rückkehr in den Formel-1-Kalender die Forderungen von Chefvermarkter Bernie Ecclestone drücken.

«Wir sind um zwei Millionen Euro auseinander», sagte Ministerpräsident Francois Fillon am Freitag bei einer Pressekonferenz auf der Rennstrecke in Le Castellet. Dort soll von 2013 an in jedem zweiten Jahr ein Grand Prix stattfinden. Der französische Staat werde die Gebühren für das Rennen zahlen, aber sein bisheriges Gebot nicht weiter erhöhen, sagte Fillon. Medien zufolge soll das Startgeld bei unter 20 Millionen Euro liegen.

Zuletzt war Frankreich 2008 mit der Strecke in Magny-Cours Gastgeber für ein Formel-1-Rennen. Insgesamt fuhr die Königsklasse 58 Mal in Frankreich. Der Circuit Paul Ricard bei Le Castellet nahe der Cote d'Azur war zwischen 1971 und 1990 insgesamt 14 Mal Austragungsort für einen Grand Prix. Es wird spekuliert, dass sich Frankreich im Formel-1-Kalender künftig jährlich mit dem belgischen Spa-Francorchamps abwechseln wird. Ecclestone hatte bereits verkündet, die Zahl der Europa-Rennen weiter reduzieren zu wollen.

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