Der Rennwagen C31 vom Team Sauber mit den Fahrern Kamui Kobayashi (l) und Sergio Perez. Quelle: Sauber Motorsport AG
dpaDer Rennwagen C31 vom Team Sauber mit den Fahrern Kamui Kobayashi (l) und Sergio Perez. Quelle: Sauber Motorsport AG
| Fahrer / Startnr: | Kamui Kobayashi (Japan) / 14 |
| Sergio Perez (Mexiko) / 15 | |
| Testfahrer: | Esteban Gutierrez (Mexiko) |
| Teamchef | Monisha Kaltenborn |
| Chefdesigner: | Matt Morris |
| Hauptquartier: | Hinwil (Schweiz) |
| Bolide: | Sauber C 31 |
| Motor: | Ferrari 056 |
| F 1 Debüt: | 1993 Südafrika |
| Saison 2011: | 7. der Konstrukteurs-WM |
| Homepage: | www.sauberf1team.com |
| Twitter: | http://dpaq.de/rnvKF |
| Facebook: | http://dpaq.de/uRxXv |
BOLIDE
Sauber nennt den neuen C31 eine radikale Evolution. «Der Sauber C31-Ferrari ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten», sagt Chefdesigner Matt Morris. «Evolutionär ist das Auto dort, wo wir wussten, dass wir auf den bestehenden Lösungen aufbauen konnten.» Die größten Veränderungen zum Vorgänger gibt es im Heckbereich. So ist an den Ferrari-Motor ein vollkommen neues Karbongetriebe angeflanscht worden, das ebenfalls aus der Schmiede des italienischen Automobilbauers stammt. Das Design der Frontpartie und des Mittelteils orientiert sich - abgesehen von dem Nasenhöcker - am Vorgänger C30.
FINANZEN
Schweizer Kapital und eine Basis weiterer Investoren trägt das Traditionsteam von Gründer Peter Sauber. Und wie man den Schweizer Geschäftsmann kennt, dürfte das Budget grundsolide kalkuliert sein. Seit der Saison 2011 investiert das mexikanische Telekommunikationsunternehmen Telmex Millionen in den Rennstall aus Hinwil. Als Teil dieser Geschäftsbeziehungen nahm Sauber den Mexikaner Sergio Perez als zweiten Fahrer neben dem Japaner Kamui Kobayashi unter Vertrag.
SAISONZIEL
Teamchef Peter Sauber hat für die 20. Formel-1-Saison des Schweizer Rennstalls klare Vorstellungen: «Wir wollen die Saison so stark beginnen wie die vergangene und dieses Niveau dann über das ganze Jahr halten. Ziel ist, regelmäßig Punkte zu sammeln, damit wir uns in der WM deutlich verbessern.» 2011 hatte für den traditionsreichen Rennstall stark begonnen, zur Saisonmitte knickte die Formkurve aber ein. Am Ende landeten die Schweizer auf Rang sieben der Konstrukteurs-WM.
PROGNOSE
Zwei gute Fahrer und ein hochseriöses Team lassen zuverlässige Fahrten in die Punkte erwarten. Der sechste Platz in der Konstrukteurswertung wäre ein Erfolg für den Schweizer Rennstall.
(Stand: Oktober 2012)
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