Málaga (dpa) - Der FC Málaga lässt seinen Ausschluss vom Fußball-Europapokal vor dem Internationalen Sportsgerichtshof (CAS) anfechten. Der spanische Erstligist begründete seine Entscheidung damit, dass er die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Strafe nicht für gerechtfertigt halte.

Die UEFA hatte den Champions-League-Achtelfinalisten wegen Verstößen gegen das finanzielle Reglement für die kommende Saison von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen. Außerdem muss der Club eine Geldstrafe von 300 000 Euro zahlen. Falls Málaga sich für die Saison 2013/14 für keinen internationalen Wettbewerb qualifiziert, gilt die Strafe für weitere vier Jahre. Wenn der Club bis zum 31. März die Regeln des Financial Fair Play nicht erfülle, drohe den Andalusiern ein weiteres Jahr Sperre.

Der Tabellenfünfte der spanischen Liga wies in einem Kommuniqué darauf hin, dass der FC Málaga die Finanzregeln der UEFA erfülle. Die UEFA hatte den Spaniern zur Last gelegt, den Steuerbehörden und anderen Vereinen Geld zu schulden. Das UEFA-Urteil hat keine Auswirkungen auf die laufende Spielzeit. In der Champions League trifft Málaga in der Runde der besten 16 auf den FC Porto.

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