Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist zufrieden mit den derzeitigen Europapokal-Wettbewerben. Foto: Friso Gentsch
Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist zufrieden mit den derzeitigen Europapokal-Wettbewerben. Foto: Friso Gentsch

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist zufrieden mit den derzeitigen Europapokal-Wettbewerben. Foto: Friso Gentsch

dpa

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist zufrieden mit den derzeitigen Europapokal-Wettbewerben. Foto: Friso Gentsch

Genf (dpa) - UEFA-Präsident Michel Platini findet mit seinen Überlegungen zu einer Reform der Champions League derzeit keine Unterstützung bei den Vereinen.

Eine sehr große Mehrheit der europäischen Fußball-Clubs hat sich in einer Umfrage der European Club Association (ECA) gegen Veränderungen ausgesprochen. Bei einem ECA-Vorstandstreffen in Genf wurden die Ergebnisse der Umfrage unter 87 Vereinen aus 36 Ländern präsentiert. Das eindeutige Ergebnis: 92 Prozent wollen keine gravierende Veränderung der Europacup-Wettbewerbe wie eine Abschaffung der Europa League oder eine Aufstockung der Champions League.

«Das Ergebnis dieser breit angelegten Umfrage ist der Beweis dafür, dass die Clubs in Europa mit den bestehenden Formaten der UEFA Champions League und der UEFA Europa League in ihrer heutigen Form sehr zufrieden sind», sagte Bayern Münchens Vorstandschef und ECA-Präsident Karl-Heinz Rummenigge.

61 Prozent der befragten Clubs sprachen sich hingegen dafür aus, dass der Europa-League-Sieger künftig ein Startrecht in der Champions League der folgenden Saison erhält. Bislang ist er nur automatisch wieder für die Europa League qualifiziert. Platini hatte im Herbst eine Abschaffung der Europa League und eine Aufstockung der Champions League angeregt.

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