Schalkes Sportdirektor Horst Heldt zweifelt funktionierendes finanzielles Fair Play im Fußball an. Foto: Daniel Naupold
Schalkes Sportdirektor Horst Heldt zweifelt funktionierendes finanzielles Fair Play im Fußball an. Foto: Daniel Naupold

Schalkes Sportdirektor Horst Heldt zweifelt funktionierendes finanzielles Fair Play im Fußball an. Foto: Daniel Naupold

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Schalkes Sportdirektor Horst Heldt zweifelt funktionierendes finanzielles Fair Play im Fußball an. Foto: Daniel Naupold

Düsseldorf (dpa) - Horst Heldt glaubt nicht, dass das Konzept des «Financial Fairplay» zu einer erhöhten Chancengleichheit im europäischen Fußball führt.

«Ich bin da skeptisch. Nur die Deutschen werden sich wieder artig daran halten. Aber gerade die großen europäischen Vereine werden Modelle entwickeln, die Vorgaben zu umgehen», befürchtet der Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.

Mit dem Reglement, das ab 2015 gelten soll, will die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Vereine unter anderem dazu verpflichten, über einen gewissen Zeitraum nicht mehr auszugeben als sie einnehmen. Damit soll verhindert werden, dass die Clubs über ihre Verhältnisse leben. Doch Heldt glaubt nicht so recht daran. «Und ich vertraue nicht darauf, dass die UEFA die großen Vereine im Zweifelsfall von europäischen Wettbewerben ausschließen würde.»

Der FC Schalke 04 steht im Achtelfinale der Champions League, wo am 20. Februar Galatasaray Istanbul der nächste Gegner ist.

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