AC Mailands Stürmer Zlatan Ibrahimovic zeigt seine Tattoos.
AC Mailands Stürmer Zlatan Ibrahimovic zeigt seine Tattoos.

AC Mailands Stürmer Zlatan Ibrahimovic zeigt seine Tattoos.

dpa

AC Mailands Stürmer Zlatan Ibrahimovic zeigt seine Tattoos.

Rom (dpa) - Der italienische Konditionstrainer Vincenzo Pincolini hat die Trainingsmethoden von Fußballern kritisiert. Die Kicker würden zu viel Krafttraining machen und zu wenig auf die Flexibilität und Funktionalität der Muskeln achten.

Dies sei der Grund für zahlreiche Verletzungen. «Gewisse Muskeln taugen nur für Tätowierungen», sagte der Athletik-Coach von Lokomotive Moskau der «Gazzetta dello Sport». Fußballer brauchten keine Oberarme wie Boxer, meinte der ehemalige Konditionstrainer der italienischen Nationalmannschaft. Zu viele Muskeln schadeten Fußballern nur. Dies, die zu kurze Grundlagenarbeit in der Saisonvorbereitung und zu viele Spiele führten zu den zahlreichen Verletzungen in der Serie A. Verglichen mit Deutschland und anderen Ländern sei Italien zurück, kritisierte Pincolini.

Vor allem Triple-Sieger Inter Mailand wird derzeit aufgrund einer Verletzungsserie zurückgeworfen. Nach Angaben von Trainer Rafael Benitez sind die Stars durch die drei Titelgewinne und den WM-Einsatz in Südafrika ausgelaugt. Viele Muskelverletzungen seien die Folge. Der nur auf Tabellenplatz sechs liegende Meister hatte an den ersten 13 Spieltagen der Serie A bereits 37 Ausfälle zu beklagen. Bei Spitzenreiter Milan waren es 26, beim FC Bologna 24 und beim AC Florenz 23.

Insgesamt wurden in der Liga bislang 265 Verletzungen registriert. 63 Prozent davon waren Muskelverletzungen. Seit der Saison 2006 ist die Zahl der verletzungsbedingten Ausfälle in der Serie A von 1999 auf 2633 in der vergangenen Saison gestiegen. Das ist eine Steigerung um 32 Prozent. «Diese Zunahme der Verletzungen macht mir große Sorgen», sagte Juventus Turins Trainer Luigi Del Neri.

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