Joachim Löw (l) und Jürgen Klopp debattieren in Düsseldorf. Foto: Bernd Thissen
Joachim Löw (l) und Jürgen Klopp debattieren in Düsseldorf. Foto: Bernd Thissen

Joachim Löw (l) und Jürgen Klopp debattieren in Düsseldorf. Foto: Bernd Thissen

dpa

Joachim Löw (l) und Jürgen Klopp debattieren in Düsseldorf. Foto: Bernd Thissen

Düsseldorf (dpa) - Schiedsrichter und Trainer wollen in der Fußball-Bundesliga das Bild von den immer streitenden Kontrahenten korrigieren. «In vielen Dingen sind wir nur ganz minimal auseinander», sagte Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp nach der Tagung der Erstligatrainer in Düsseldorf.

Es sei wichtig, «dass dieses Bild etwas zurechtgerückt wird», ergänzte der BVB-Trainer, der vor allem die wichtige Rolle der vierten Unparteiischen als Konfliktlöser hervorhob.

«Wir Trainer sind der Meinung, dass die Konflikte von erfahrenen Schiedsrichtern klar besser in die richtige Bahnen gelenkt werden können als von ganz jungen Burschen», bemerkte Klopp. Die Erstligatrainer bekamen auf der Tagung mehrere strittige Spielszenen vorgespielt. «Dialog ist notwendig. Es ist für uns wichtig, dass wir einen Input bekommen von den Trainern und mit ihnen die Auslegung diskutieren», sagte DFB-Schiedsrichterchef Herbert Fandel.

Wichtig sei der richtige Umgang miteinander. «Weil wir uns der Vorbildfunktion bewusst sind, aber im Spiel auch in einer Extremsituation sind», meinte Klopp. An der Tagung hatten bis auf Hoffenheims Marco Kurz, Bremens Thomas Schaaf, Leverkusens Sascha Lewandowski und Düsseldorfs Norbert Meier alle Bundesligatrainer teilgenommen.

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