Die Superstars Rory McIlroy (l) und Tiger Woods mussten beim Turnier in Abu Dhabi vorzeitig die Koffer packen. Foto: Ali Haider
Die Superstars Rory McIlroy (l) und Tiger Woods mussten beim Turnier in Abu Dhabi vorzeitig die Koffer packen. Foto: Ali Haider

Die Superstars Rory McIlroy (l) und Tiger Woods mussten beim Turnier in Abu Dhabi vorzeitig die Koffer packen. Foto: Ali Haider

dpa

Die Superstars Rory McIlroy (l) und Tiger Woods mussten beim Turnier in Abu Dhabi vorzeitig die Koffer packen. Foto: Ali Haider

Abu Dhabi (dpa) - Die Golf-Superstars Rory McIlroy und Tiger Woods haben in der Wüste von Abu Dhabi ein Desaster erlebt.

Die Scheichs lockten die Nummer eins und zwei der Welt mit viel Geld in den Abu Dhabi Golfclub, doch bereits nach der Hälfte der Abu Dhabi Championship mussten die Organisatoren ihre Investitionen in den Wind schreiben: McIlroy und Woods schieden nach schwachen Leistungen vorzeitig aus. Wie man es besser macht, zeigte ihnen ihr Flight-Partner Martin Kaymer.

Der 28-Jährige aus Mettmann spielte auf dem schweren Par-72-Kurs wie gewohnt starkes Golf. Nach einer 69er Runde am Freitag verbesserte er sich mit insgesamt 140 Schlägen auf den geteilten siebten Platz. Der dreimalige Abu-Dhabi-Sieger hat vor den beiden Schlussrunden des mit 2,7 Millionen Dollar dotierten Turniers der European Tour nur vier Schläge Rückstand auf den führenden Engländer Justin Rose (136).

Der Weltranglistenerste McIlroy kam auf dem Wüsten-Kurs überhaupt nicht zurecht. Mit insgesamt 150 Schlägen verpasste er deutlich den Cut (146). Der 23 Jahre alte Nordire hatte vor allem große Probleme mit seinen langen Schlägen. Nach seinem Millionen-Deal mit seinem neuen Sponsor Nike schien der Schlägerwechsel noch nicht zu passen. Immer wieder landeten seine Abschläge rechts und links neben den Fairways.

«Ich bin sehr enttäuscht. So einen schlechten Start will man nicht hinlegen, aber ich muss realisieren, dass es nur der Saisonstart war», sagte der Weltranglistenerste nach der Runde. Nun will er eine vierwöchige Turnierpause nehmen, um sich auf seine neuen Schläger einzustellen. «Ich wusste, dass es eine harte Woche wird. In der vergangenen Woche habe ich in Dubai den Ball wirklich gut getroffen, aber aus irgendeinem Grund ging es hier schief.»

Für US-Star Tiger Woods endete die zweite Runde mit einem Schock. Der US-Star war nach dem Abschlussloch im festen Glauben, eine 73er Runde gespielt zu haben. Ein Gesamtergebnis von 145 Schlägen hätte die Qualifikation für die beiden Schlussrunden bedeutet. Doch nachträglich bekam er von den Offiziellen wegen eines Regelverstoßes am fünften Loch zwei Strafschläge aufgebrummt und scheiterte mit 147 Schlägen am Cut. Woods hatte seinen Ball unerlaubt in einem Hindernis aufgehoben und dafür die Strafe kassiert. «Das ist hart. Ich hatte keinen guten Start und habe mich zurückgekämpft. Ich dachte, ich könnte am Wochenende spielen und hätte mit zwei niedrigen Runden noch eine Chance. Aber das kann ich jetzt nicht mehr machen», klagte Woods.

Besser lief es für den zweiten deutschen Starter Marcel Siem. Der Ratinger spielte nach einer 72er Runde zum Auftakt erneut eine solide Par-Runde und rangiert mit 144 Schlägen auf dem geteilten 36. Platz.

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