Timo Glock hat in Valencia erste Testrunden in einem DTM-Wagen gedreht. Quelle: BMW AG
Timo Glock hat in Valencia erste Testrunden in einem DTM-Wagen gedreht. Quelle: BMW AG

Timo Glock hat in Valencia erste Testrunden in einem DTM-Wagen gedreht. Quelle: BMW AG

dpa

Timo Glock hat in Valencia erste Testrunden in einem DTM-Wagen gedreht. Quelle: BMW AG

Valencia (dpa) - Der bisherige Formel-1-Pilot Timo Glock hat die ersten Testrunden in einem Auto aus dem Deutschen Tourenwagen Masters absolviert. Für BMW steuerte der 30-Jährige einen M3 über die Strecke in Valencia.

«Ich war bei seiner ersten Runde auch draußen, da sah er etwas verloren aus», meinte Audi-Pilot Mattias Ekström. «Aber als ich ihn später auf der Strecke gesehen habe, sah es so aus, als habe er sich gut zurechtgefunden. Er sah ganz zufrieden aus.»

«Es ist für mich als langjähriger Formelfahrer natürlich etwas ganz anderes, plötzlich im Auto ein Dach über den Kopf zu haben», sagte Glock nach seinem ersten Testtag. «Es hat großen Spaß gemacht. Allerdings weiß ich auch, dass ich noch arbeiten muss, um das richtige Gefühl dafür zu bekommen, wie man ein DTM-Auto am Limit bewegt.»

Konkrete Angaben zu den Zukunftsplänen mit BMW machte Glock nicht: «Jetzt warten wir erst einmal den Test ab. Danach sehen wir, wie wir die nächsten Schritte zusammen gehen können. Ich habe mich jedenfalls auf Anhieb sehr wohl gefühlt und würde mich freuen, wenn wir einen gemeinsamen Weg finden könnten.»

Obwohl Glock bei der Konkurrenz testet und möglicherweise den ohnehin starken Fahrerkader als achter Pilot vervollständigt, würde sich Ekström über ein DTM-Engagement des ehemaligen Marussia-Piloten freuen. «Es wäre toll, wenn mal ein junger Fahrer aus der Formel 1 in die DTM kommt, nicht immer nur die alten», sagte der Schwede. Für Mercedes drehte Gary Paffett seine Runden, der Vorjahreszweite war zufrieden mit dem ersten Tag. «Das Auto hat sich gut angefühlt und ich freue mich auf eine weitere aufregende DTM-Saison», sagte der Brite, der neben Christian Vietoris und Roberto Merhi als einziger im schwäbischen Rennstall für die kommende Meisterschaft bestätigt ist. Neben Ralf Schumachers Zukunft ist auch offen, ob Mercedes in der neuen Saison mit acht Wagen am Start steht oder auf sechs reduziert.

Als Kandidat für eines der Cockpits will sich auch Robert Kubica empfehlen. «Es wäre allerdings verfrüht, aus dieser Testmöglichkeit jetzt schon Aussagen über meine Zukunft zu machen», sagte der ehemalige Formel-1-Fahrer. Nach einem Rallye-Unfall 2011 ist der Pole noch immer leicht eingeschränkt. «Beide würden die DTM mit Sicherheit noch besser machen», meinte Ekström zum Duo Glock/Kubica.

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