Der polnische Rennfahrer Robert Kubica posiert in Valencia neben dem DTM-Mercedes. Quelle: Daimler
Der polnische Rennfahrer Robert Kubica posiert in Valencia neben dem DTM-Mercedes. Quelle: Daimler

Der polnische Rennfahrer Robert Kubica posiert in Valencia neben dem DTM-Mercedes. Quelle: Daimler

dpa

Der polnische Rennfahrer Robert Kubica posiert in Valencia neben dem DTM-Mercedes. Quelle: Daimler

Valencia (dpa) - Die ehemaligen Formel-1-Piloten Timo Glock und Robert Kubica haben sich nach ihren DTM-Testfahrten bei wechselhaftem Wetter zufrieden geäußert.

«Dass wir alle Bedingungen von nass bis trocken erleben konnten, war perfekt», sagte der für BMW testende Glock am Donnerstag laut Mitteilung in Valencia. «Ich habe mich schnell an das Auto gewöhnt und mit jeder Runde besser gelernt, es zu verstehen.»

Auch Kubica beurteilte die äußeren Bedingungen nach 114 Runden im Mercedes positiv, obwohl er deswegen habe warten müssen. «Insgesamt war es aber eine gute Erfahrung, das Auto bei allen Wetterbedingungen kennenzulernen.»

Die Entscheidung, ob Kubica für den Hersteller aus Stuttgart ein Cockpit im Deutschen Tourenwagen Masters übernimmt, steht noch aus. Er habe sich im Auto sehr wohlgefühlt, meinte der Pole, der die Folgen seines Rallye-Unfalls 2011 noch spürt. «Allerdings musste ich mich nach meiner langen Pause erst wieder an den hohen Abtrieb gewöhnen, den so ein DTM-Rennwagen erzeugt», sagte der 28-Jährige.

Glocks Zukunft scheint hingegen geklärt. Nach Informationen von «Sport Bild» und «bild.de» wechselt der 30-Jährige zu BMW in die DTM. Der Hesse erhält demnach einen Vertrag über drei Jahre und soll am Freitag offiziell vorgestellt werden. «Ein Dach überm Kopf fühlt sich noch komisch an, aber dieses Auto ist der Hammer und endlich kann ich wieder um Siege fahren! Die BMW-Mannschaft fühlt sich jetzt schon an wie eine Familie», sagte er.

Ein BMW-Sprecher wollte die Verpflichtung weder bestätigen noch dementieren. «Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen», sagte er der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstagabend. Glock und der Formel-1-Rennstall Marussia hatten erst am Montag ihren noch bis 2014 laufenden Vertrag aufgelöst.

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