Wintergame in Nürnberg kostet eine Million Euro.

Nürnberg. 50 000 Zuschauer werden am Samstag im Nürnberger Frankenstadion beim ersten „Wintergame“ in der Deutschen Eishockey Liga erwartet. Seit drei Wochen wird das Fußballstadion des 1. FC Nürnberg in eine Freiluft-Eishockey-Arena umgebaut. Eine Million Euro kostete die Umsetzung der Idee. Thomas Sabo, millionenschwerer Juwelier und Hauptsponsor der Nürnberg Ice Tigers, hat das extravagante Unterfangen ins Leben gerufen. Sein Team trifft dabei auf Meister Eisbären Berlin. „Hinter uns liegen Wochen und Monate intensiver Vorbereitung, von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Das ist kein Wischiwaschi, sondern dahinter steckt eine absolut seriöse Planung“, sagt Sabo.

Zur Belohnung wird ein Europarekord für Freiluft-Eishockeyspiele aufgestellt. „Natürlich haben wir von Beginn an auf eine hohe Zuschauerresonanz gesetzt. Dass wir aber jetzt tatsächlich das größte Ligaspiel durchführen werden, das es in Europa jemals gegeben hat, ist ein Traum und zeigt, zu welcher Begeisterung die Eishockey-Fans in Deutschland fähig sind“, sagt Lorenz Funk, der Manager der Ice Tigers.

Die Regen-Wahrscheinlichkeit liegt am Samstag bei 60 Prozent

Die eisige Spielfläche wurde aus Österreich geliefert. Von der gleichen Firma, die bereits 2010 für die WM-Eisfläche in der Arena auf Schalke sorgte. Die Außentemperatur am Samstag in Nürnberg dürfte kein Problem sein. Bis zu 15 Grad über Null können die Kühlaggregate ausgleichen, damit das Eis nicht schmilzt. Laut Wettervorhersage sollen es fünf bis sieben Grad werden. Allerdings beträgt die Regen-Wahrscheinlichkeit 60 Prozent. Der Puck würde in den Pfützen liegenblieben und das Spiel müsste unterbrochen werden.

» Nürnberg – Berlin, live in Servus TV, Samstag, 16.30 Uhr

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