Die IBU will Dopingsündern auf die Schliche kommen. Foto: Hendrik Schmidt
Die IBU will Dopingsündern auf die Schliche kommen. Foto: Hendrik Schmidt

Die IBU will Dopingsündern auf die Schliche kommen. Foto: Hendrik Schmidt

dpa

Die IBU will Dopingsündern auf die Schliche kommen. Foto: Hendrik Schmidt

München (dpa) - Gut zwei Wochen vor dem Start der Biathlon-WM im tschechischen Nove Mesto hat der Weltverband IBU eine kompromisslose Jagd auf Doping-Sünder angekündigt.

«Zu den Einzelheiten des Anti-Doping-Testplans für die IBU WM 2013 möchte ich keine Detailangaben machen. Ich kann aber versichern, dass wir unsere Nulltoleranz gegenüber Doping durch den Testplan stark untermauern. Für den Fall, dass ein Athlet verbotene Substanzen einnimmt, werden wir ihn finden», teilte IBU-Generalsekretärin Nicole Resch mit.

Der Biathlon-Weltverband arbeite sehr professionell im Anti-Doping-Bereich. «Zur Umsetzung dieser Strategie investiert die IBU jährlich über 500 000 Euro», so Resch. Die IBU sei zudem in einem aktiven Wissensaustausch mit anderen internationalen Institutionen. «So können wir die gewonnenen Erkenntnisse verwenden, um stets an der Verbesserung unseres IBU-Systems arbeiten zu können, wobei wir sehr spezifisch die Eigenheiten unseres Sports berücksichtigen.»

Zudem werde gezielt bei Teams ohne nationale Anti-Doping-Organisationen gefahndet. «In den Ländern, in denen es keine NADAs gibt, führen wir als IBU gemeinsam mit der WADA verstärkt Tests durch.» In diesem Winter, so Resch, habe es noch keine positiven Doping-Tests gegeben.

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