Nur unter Protest absolvierten Erik Guay und die anderen Skirennfahrer das Training in Kitzbühel. Foto: Robert Jäger
Nur unter Protest absolvierten Erik Guay und die anderen Skirennfahrer das Training in Kitzbühel. Foto: Robert Jäger

Nur unter Protest absolvierten Erik Guay und die anderen Skirennfahrer das Training in Kitzbühel. Foto: Robert Jäger

dpa

Nur unter Protest absolvierten Erik Guay und die anderen Skirennfahrer das Training in Kitzbühel. Foto: Robert Jäger

Berlin (dpa) - Nur unter Protest der Skirennfahrer ist das erste Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel über die Bühne gegangen. «Die Topläufer waren alle der Meinung, dass das Training nicht gefahren werden soll, weil die Bedingungen sehr schlecht sind», sagte der Österreicher Klaus Kröll.

Die Athleten verwiesen auf das Rennen in Sotschi vor knapp einem Jahr mit ähnlichen Pistenverhältnissen, infolge dessen mehrere Sportler noch immer über Knieprobleme klagen. Ein Sicherheitsrisiko habe in Kitzbühel zwar nicht bestanden, aber man sorge sich zudem um den Zustand der Strecke für das Abfahrtsrennen am Samstag.

Der kanadische Athletensprecher Erik Guay wandte sich an Renndirektor Günter Hujara. «Ich habe ihm gesagt, dass wir Bedenken haben, dass es für die späteren Nummern und die späteren Tage sehr schwierig werden wird», erklärte Guay. Er habe zur Antwort bekommen, dass die Jury an der Austragung festhalte, weil die Organisatoren versicherten, dass sie die Piste wieder herrichten können.

Die Streif war von dem über Nacht gefallenen Neuschnee auf der Oberfläche aufgeweicht worden. Da die Temperaturen fallen sollen, rechnen viele mit vereisten Löchern und damit Schmerzen für die Gelenke.

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