Severin Freund sprang in Sapporo auf den sechsten Platz. Foto: Daniel Karmann
Severin Freund sprang in Sapporo auf den sechsten Platz. Foto: Daniel Karmann

Severin Freund sprang in Sapporo auf den sechsten Platz. Foto: Daniel Karmann

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Severin Freund sprang in Sapporo auf den sechsten Platz. Foto: Daniel Karmann

Sapporo (dpa) - Severin Freund hat sich aus seinem kurzen Tief herausgekämpft, einen möglichen Podestplatz beim Weltcup in Sapporo aber klar verpasst. Als bester DSV-Springer belegte der Bayer mit Sprüngen auf 128 und 130,5 Meter den siebten Rang.

Michael Neumayer folgte mit Weiten von 130 und 128,5 Meter direkt dahinter auf Platz acht. «Für beide war ein Podestplatz drin, aber der Wettkampf ist nicht zu unseren Gunsten verlaufen. Sie haben kleine Fehler gemacht und sind nicht an den guten Fliegern vorbeigekommen», bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster.

Seinen ersten Weltcupsieg bejubeln durfte der Tscheche Jan Matura. Mit 132 und 135 Metern verwies der 32-Jährige den Norweger Tom Hilde, der bei besseren Windbedingungen auf 136 und 139 Meter flog, auf Rang zwei. Dritter wurde der Slowene Robert Kranjec, der 9,3 Punkte vor Freund lag. «Es ist schön, dass es einen Sieger gibt, der lange dafür gearbeitet hat», meinte Schuster.

Die weiteren deutschen Springer konnten an der Spitze nicht mithalten. Andreas Wank wurde mit 128 und 131,5 Metern 13., Routinier Martin Schmitt landete mit 119,5 und 122 Metern auf Rang 21. Für Maximilian Mechler blieb mit 128 und 117,5 Metern nur der 24. Platz. Dennoch stellte Schuster zufrieden fest: «Mannschaftlich war es ein guter Auftritt.»

Richard Freitag, der zuletzt mit Rang zwei in Wisla und Platz vier in Zakopane geglänzt hatte, fehlte wegen einer Grippe genauso wie Weltcup-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer aus Österreich. In der Gesamtwertung verteidigte Schlierenzauer sein Gelbes Trikot mit 840 Punkten vor dem Norweger Anders Bardal (705) und Freund (601).

Der 24-Jährige wies nach seinen Abstürzen beim Finale der Vierschanzentournee und in Zakopane ansteigende Form nach. «Er war zuletzt etwas instabil und hat zur falschen Zeit die falschen Sprünge gemacht. Aber sein Grundniveau stimmt. Das stimmt mich positiv», sagte Schuster zu den Aussichten der deutschen Nummer 1 auf weitere Top-Platzierungen im WM-Winter.

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