FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Unterstützung erhielt der Euro von der überwiegend guten Stimmung an den Börsen und positiv aufgenommenen Konjunkturzahlen aus dem Währungsraum. So ist der stark beachtete Einkaufsmanagerindex, eine Umfrage in den Chefetagen wichtiger Unternehmen, im Januar zum dritten Mal in Folge gestiegen. Obwohl die Aufhellung vor allem auf Zahlen aus Deutschland zurückgeht, zeigten sich Bankvolkswirte zuversichtlich. Demnach könnte der Euroraum als Ganzes die Rezession bereits im Frühjahr hinter sich lassen. Große Krisenländer wie Italien oder Spanien dürften jedoch frühestens zum Jahresende wieder wachsen.
Der japanische Yen, der bereits in den vergangenen Monaten deutlich abgewertet hat, stand am Donnerstag abermals unter Druck. Händler nannten Äußerungen des japanischen Vize-Wirtschaftsministers als Grund. Yasutoshi Nishimura hatte den Abwärtstrend des Yen als noch nicht beendet bezeichnet. Das unter Wirtschaftsflaute und Deflation leidende Japan versucht derzeit mit einer sehr lockeren Geld- und Haushaltspolitik, das Wachstum nicht zuletzt über eine Schwächung des Yen anzukurbeln. Dieser Kurs zieht internationale Kritik auf sich. Nicht wenige Experten warnen vor einem "Währungskrieg", sollten andere Länder dem Beispiel Japans folgen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen
Euro auf 0,84390 (0,84070) britische Pfund
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