Wie hier am Donnerstag in Stuttgart gingen heute mehrere Hundert Schlecker-Mitarbeiterinnen auf die Straße. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Wie hier am Donnerstag in Stuttgart gingen heute mehrere Hundert Schlecker-Mitarbeiterinnen auf die Straße. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Wie hier am Donnerstag in Stuttgart gingen heute mehrere Hundert Schlecker-Mitarbeiterinnen auf die Straße. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

dpa

Wie hier am Donnerstag in Stuttgart gingen heute mehrere Hundert Schlecker-Mitarbeiterinnen auf die Straße. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Mehrere hundert Schlecker-Mitarbeiterinnen haben am Samstag in Frankfurt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Gewerkschaft Verdi sprach von 500 Teilnehmern, die Polizei zählte 300.

In Hessen droht nach Verdi-Angaben bis zu 1200 Frauen die Entlassung, weil 186 von insgesamt 421 Läden der insolventen Drogeriemarktkette im Land geschlossen werden sollen.

Auf der Abschlusskundgebung an der Frankfurter Hauptwache forderten Redner von der Landesregierung, sie solle sich für die geplante Transfergesellschaft engagieren. «Da ist noch nichts passiert», sagte ein Verdi-Sprecher.

Neben Betriebsrat und Gewerkschaftsvertretern beteiligten sich laut Verdi auch Politiker von SPD, Grünen und Linken an dem Protest. Viele Teilnehmerinnen waren mit Bussen aus Südhessen, dem Rhein-Main-Gebiet sowie aus Kassel und Korbach angereist. Die Frauen zogen unter anderem über die belebte Einkaufsstraße Zeil zur Hauptwache.

Bundesweit sollen etwa 2400 der derzeit noch rund 5400 Schlecker-Filialen dicht gemacht sowie 11 750 Arbeitsplätze gestrichen werden.

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