Politik lehnt Übernahme der finanziellen Hauptlast ab.

Noch mehr zu kämpfen als auf dem Eis hat die DEG an der Finanzfront.
Noch mehr zu kämpfen als auf dem Eis hat die DEG an der Finanzfront.

Noch mehr zu kämpfen als auf dem Eis hat die DEG an der Finanzfront.

HAJOLANGE

Noch mehr zu kämpfen als auf dem Eis hat die DEG an der Finanzfront.

Düsseldorf. Ob und wie die Stadt der vor der Insolvenz stehenden Düsseldorfer EG aus der Bredouille helfen kann, ist noch völlig unklar. Nächste Woche kommen die sportpolitischen Sprecher von CDU, SPD, Grünen und FDP an die Brehmstraße, um mit dem DEG-Management die aktuelle Notlage zu besprechen.

Wie berichtet, droht der Eishockey-Traditionsverein bereits in wenigen Wochen in eine ernste Finanzklemme zu geraten. Die Suche nach einem Großsponsor bzw. Investor, der die für den Spielbetrieb in der nächsten DEL-Saison fehlenden 2,4 Millionen Euro bereitstellt, läuft auf Hochtouren, inklusive konkreter Verhandlungen. Doch klar ist auch: Findet sich kein privater „Retter“, will auf jeden Fall nicht die Stadt die Hauptlast übernehmen.

Stattdessen ist sogar fraglich, ob der Sonderzuschuss von 450 000 Euro, den das Rathaus vor einem Jahr gewährte, erneut fließt. Denn beim letzten Mal stand diese Summe bereits im Haushalt der Stadt, sie war vorgesehen für den Ski-Langlauf-Weltcup. Als der abgesagt wurde, bekam die DEG das Geld. Doch 2013 gibt es keinen Weltcup, der Rat müsste also einen Sonderzuschusss lockermachen. Immerhin: Alle Parteien sind sich einig, dass eine Rettung der DEG auch gut für die Stadt ist.

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