Düsseldorf. „Die Düsseldorfer EG tritt auch in der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga an!“ - das ist die kurze Botschaft, die den Fans des Traditionsvereins aus Düsseldorf nach Wochen und Monaten des Bangens ein schönes Osterfest bereiten wird. „Wir freuen uns, bereits heute für die Mannschaft und das Umfeld dieses wichtige Zeichen setzen zu können“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp hoch erfreut.

Monatelang hatten alle Beteiligten um die Zukunft der DEG gerungen, die finanziellen Probleme plagten, der Antrag auf Insolvenz lag nah. Jetzt der Durchbruch, den Schmellenkamp den Gesellschaftern der DEG bereits mitgeteilt hat. In der Pressemitteilung des Vereins heißt es: „Die Sicherstellung der finanziellen Grundlage ist das Ergebnis regionaler Kooperationen, die aus mehreren Paketen bestehen.“ Die Details dieser finanziellen Lösung will die DEG erst nach den Osterferien bekannt geben. Klar aber soll sein: Der Spieleretat kann gegenüber der abgelaufenen Spielzeit sogar leicht erhöht werden.

Der neue DEG-Etat dürfte zwischen 4 und 4,5 Millionen Euro umfassen, die rund 1,5 Millionen Euro, die zuletzt noch gefehlt hatten, haben die Verantwortlichen offenbar jetzt beigebracht. „Dies gibt unseren Spielern und allen Partnern verbindliche Planungssicherheit“, sagte Schmellenkamp. „Die DEG wird wieder mit einer leidenschaftlichen Mannschaft antreten.“

Während in der DEL gerade die Play-off-Viertelfinals gespielt werden, pausiert der DEG-Kader bereits. Die Normalrunde hatte die DEG als Tabellenletzter abgeschlossen.

Die DEG hatte es im Vorfeld der offiziellen Verkündung spannend gemacht. Auf der Facebook-Seite des Vereins lief ein Countdown. Kurz nach 15 Uhr wünschte die DEG zunächst nur "Frohe Ostern". Kurz darauf wurde dann die frohe Botschaft bekannt gegeben.

Mehr zur Rettung der DEG lesen Sie in der Westdeutschen Zeitung am Samstag.

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