13 376 Fans sehen im Dome einen klaren Sieg der Haie. Am Sonntag geht es nach Augsburg.

Die DEG hatte am Freitag große Probleme in der Defensive, wenn das Spiel zu schnell wurde. Die Kölner Haie nutzten die Fehler eiskalt aus und setzten Torhüter Bobby Goepfert massiv unter Druck.
Die DEG hatte am Freitag große Probleme in der Defensive, wenn das Spiel zu schnell wurde. Die Kölner Haie nutzten die Fehler eiskalt aus und setzten Torhüter Bobby Goepfert massiv unter Druck.

Die DEG hatte am Freitag große Probleme in der Defensive, wenn das Spiel zu schnell wurde. Die Kölner Haie nutzten die Fehler eiskalt aus und setzten Torhüter Bobby Goepfert massiv unter Druck.

Hajo Lange

Die DEG hatte am Freitag große Probleme in der Defensive, wenn das Spiel zu schnell wurde. Die Kölner Haie nutzten die Fehler eiskalt aus und setzten Torhüter Bobby Goepfert massiv unter Druck.

Düsseldorf. Am Ende feierten nur die 1000 Fans der Kölner Haie im weiten Rund. Die Düsseldorfer EG unterlag im 195. rheinischen Derby mit 0:3 (0:1, 0:2, 0:0) und muss weiter um die direkte Play-off-Teilnahme bangen. Der Rather Dome platzte am Freitag aus allen Nähten: 13 376 Zuschauer, ausverkauft, zum ersten Mal in dieser Saison. Eishockey-Euphorie in der entscheidenden Phase der Vorrunde. Eine bunte und ebenso lautstarke Show samt Fahnenmeer und Konfettiregen war vor dem ersten Bully ein stimmungsvoller Rahmen für das immerjunge Duell zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien. In Anlehnung an die bisher acht Titelgewinnen wurde eine Hommage mit den DEG-Meister-Mannschaften auf das Eis projeziert.

Evan Kaufmann hat die Führung auf dem Schläger, vergibt aber

Im ersten Drittel war die DEG überwiegend am Drücker. Evan Kaufmann hatte in Unterzahl nach einem Konter die Führung auf dem Schläger (13.), scheiterte aber an Danny aus den Birken im Kölner Tor. Düsseldorf dominierte in dieser Phase, aber das erste Tor erzielten die Haie. Alexander Weiß luchste Tyler Beechey den Puck ab, gewann auch das Laufduell gegen Derek Dinger und krönte das Ganze mit einem Bauerntrick. DEG-Torhüter Bobby Goepfert war 17 Sekunden vor dem Drittelende machtlos. Nach und nach wurde das Problem der Gastgeber offensichtlich. Immer wenn es in der Defensive zu schnell wurde, geriet die DEG massiv unter Druck. Chancen gab es für das Team von Trainer Jeff Tomlinson auch weiterhin, aber die Tore fielen auf der Gegenseite.

Im zweiten Drittel bleiben die Haie eiskalt und erhöhen auf 3:0

In Kölner Überzahl erhöhte Charlie Stephens auf 2:0 (32.), und Philipp Gogulla (36.) legte nach einen Konter nach. Pfiffe begleiteten die DEG-Profis in die zweite Drittelpause. Patrick Reimer und Tyler Beechey eröffneten den Schlussabschnitt mit zwei riesigen Chancen, aber es war wie verhext. Aus den Birken stand goldrichtig. Köln verlegte sich mehr und mehr aufs Kontern. Es spielte fast nur noch die DEG, aber ein mehr als „verdientes“ Tor wollte nicht mehr fallen.

DEG, Tor Goepfert (Bick);

Abwehr Bazany, Nowak – Roch, Hedlund – Holland, Dinger – Kramer;

Angriff Reimer, Gordon, Kreutzer – Kaufmann, Beechey, James – Ulmer, Kelly, Courchaine – Danner, Loyns, Hofland

KEC, Tor Aus den Birken (Ziffzer)

Abwehr Akerman, Müller – Ankert, Lüdemann – D’Aversa, Lavallee;

Angriff Pettinger, Schütz, Gogulla – Tripp, Jaspers, Weiß – Riefers, Stephens, Claaßen – MacKay, Boos, Ohmann

Jablukov (Berlin/Schütz (Moers).

13 376 (ausverkauft).

0:1 (19:43) Weiß, 0:2 (31:57) Stephens (Müller, Weiß/5-4), 0:3 (35:18) Gogulla (Jaspers, Lüdemann).

DEG 6; KEC 9 + Spieldauer Johan Akerman wg. Foul mit Verletzungsfolge an Reimer.

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