Nach zuletzt vier Siegen brechen die Düsseldorfer beim 3:6 gegen die Eisbären im letzten Drittel ein.

Andreas Martinsen (v.li.) und Ashton Rome bejubeln die zwischenzeitliche Führung der DEG.
Andreas Martinsen (v.li.) und Ashton Rome bejubeln die zwischenzeitliche Führung der DEG.

Andreas Martinsen (v.li.) und Ashton Rome bejubeln die zwischenzeitliche Führung der DEG.

Frederic Scheidemann

Andreas Martinsen (v.li.) und Ashton Rome bejubeln die zwischenzeitliche Führung der DEG.

Düsseldorf. Die Aufholjagd der Düsseldorfer EG in der Deutschen Eishockey Liga wurde am Freitagabend unsanft gestoppt. Nach vier Siegen in Serie unterlag das Team von Trainer Christian Brittig mit 3:6 (1:1, 2:0, 0:5) gegen die Eisbären Berlin. Sechs DEG-Förderlizenzspieler waren tags zuvor noch in der Oberliga bei den Füchsen Duisburg im Spiel gegen die Kassel Huskies (2:5) dabei. Vier von ihnen standen am Freitag auch im Düsseldorfer Kader: zwei Stürmer (Fischbuch, Preibisch), ein Verteidiger (Woidtke) und Ersatztorhüter Björn Linda.

In den ersten beiden Dritteln haben die Eisbären Probleme mit der DEG

Das Team von Trainer Christian Brittig begann mit dem Schwung, mit dem es die letzten Spiele gewonnen hatte. Aggressives Forechecking und variabel im Spiel nach vorne wurde den Eisbären der Anfangsschwung genommen. Der deutsche Meister hatte mit den schnellen Angriffsaktionen zwei Drittel lang Probleme.

Der erste Treffer war der DEG vorbehalten. Auf Vorarbeit von Colin Long stocherte Ashton Rome (12.) den Puck über die Torlinie. Beim Ausgleich halfen dann die Schiedsrichter mit. Als zwei Düsseldorfer (Mondt, Rome) auf der Strafbank saßen, stand Matt Foy (15.) am kurzen Pfosten goldrichtig.

Der Mittelabschnitt stand im Zeichen der Heim-Mannschaft, die das Tempo weiter hoch hielt und von Strafzeiten gegen die Eisbären profitierte. Niki Mondt, der ohnehin eine starke Saison spielt, nutzte eine doppelte Überzahl zur erneuten Führung (26.). Andreas Martinsen (34.) legte mit einem Abstaubertor nach. Die wenigen, aber hochkarätigen Chancen der Berliner wurden zunächst von Torhüter Bobby Goepfert entschärft. Der 28-Jährige strahlte bis dahin eine große Sicherheit aus.

Innerhalb von vier Minuten kassiert die DEG drei Tore

Trotzdem konnte Goepfert, der in der 56. Minute verletzt vom Eis musste, seine Mannschaft im Schlussabschnitt nicht vor einem Rückstand bewahren. In genau zwei Minuten wurde aus einer 3:1-Führung ein 3:4-Rückstand, was von der Qualität der Eisbären zeugt. Mit einem Doppelschlag gegen Spielende bezwangen die Berliner die Düsseldorfer dann endgültig. Schon am Sonntag kann die DEG ihre Aufholjagd in der DEL auswärts bei den Iserlohn Roosters fortsetzen.

Tor: Goepfert (ab 56. Linda);

Abwehr: Zanetti, Martens – Gödtel, Ebner – Bazany, Henry - Woidtke;

Angriff: Bostrom, Turnbull, Ridderwall – Long, Martinsen, Rome – Fischbuch, Mondt, Hofland – Preibisch

Tor: Zepp (Elwing);

Abwehr: Sharrow, Baxmann – Katic, Braun – Hördler, Talbot;

Angriff: Christensen, Arniel, Tyson Mulock – Busch, Olver, Tallackson – Rankel, Locke, Foy – Bielke, Schlenker

Brüggemann (Iserlohn), Rohatsch (Lindau)

5034

1:0 (11:39) Rome (Long),

1:1 (14:13) Foy (Locke, Braun/5-3),

2:1 (25:36) Mondt (Ridderwall, Turnbull/5-3),

3:1 (33:07) Martinsen (Rome, Long),

3:2 (44:44) Talbot (Arniel, Sharrow),

3:3 (45:49) Christensen (Hördler, Foy),

3:4 (46:44) Talbot (Braun, Tallackson),

3:5 (57:40) Mulock (Olver, Sharrow),

3:6 (59:27) Olver (4-6)

DEG: 10; EBB: 18

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