Bei TuRU II sind die Probleme „vereinsintern“

Georg Müffler, Trainer des Bezirksliga-Tabellenführers TuRU II, sprach nach dem 5:0 in Agon Klartext: „Mein größtes Problem ist derzeit vereinsintern. Ich bin nun mal abhängig von der Zusammenarbeit mit dem Trainer der ersten Mannschaft. Meine Spieler werden zum Training hochgezogen, spielen sonntags jedoch keine Rolle. Es ist schwer, sie dann für das Spiel wieder bei uns zu integrieren. Ich lege mich fest: Wenn ich meine Jungs immer zusammen hätte, würden wir sicher aufsteigen.“ Gegen den VfL Benrath will die Reserve den Abstand auf die Verfolger ausbauen.

Benrath auf dem besten Weg zum Klassenerhalt

Mit dem 2:1 gegen Monheim gelang es dem VFL Benrath am Sonntag erneut, ein Spitzenteam zu schlagen. Dass Trainer Michael Dehne noch immer vom Ziel „ 40 Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu feiern“ spricht, kann bei noch 14 Spielen und 33 Punkten auf der Habenseite nicht ernst gemeint sein. Gegen Monheim baute man nach einer überlegen geführten ersten Hälfte ab, nach dem Wechsel spielten nur noch die Gäste, ohne sich allerdings große Torchancen zu erspielen. Dennis Kronenberg fehlt im Spiel bei TuRU II.

Wersten sammelt fürs Derby Selbstvertrauen

 Ein Duell auf Augenhöhe steigt am Sonntag am Dechenweg, wenn Fußball-Landesligist SV Wersten 04 den FC Remscheid empfängt. Beide Teams konnten aus 15 Spielen 23 Punkte sammeln und tummeln sich im oberen Mittelfeld der Tabelle. Chancen auf den Aufstieg haben beide Teams nicht mehr, eine Partie ohne große taktische Zwänge ist möglich. Remscheid war einer der großen Aufstiegsfavoriten vor der Saison. Davon ist nicht mehr viel übrig. Wersten will sich vor dem Derby gegen Eller Selbstvertrauen holen und oben dranbleiben.

Mit einem Erfolg bleibt der DSC 99 oben dran

 Jürgen Venner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten DSC 99, ist schwer zufriedenzustellen. Mit dem 2:1 in Hösel war Venner jedoch einverstanden: „Wir machen derzeit die schweren Wege, das hat die Mannschaft am Sonntag und auch im Training bewiesen.“ Mit dem PSV Neuss kommt ein Abstiegskandidat an die Windscheidstraße. „Im Hinspiel haben wir uns beim 1:1 schwergetan. Wir wollen es so spannend wie möglich bis zum Schluss machen. Dafür müssen wir gewinnen“, sagt Venner. Mit einem Sieg bliebe der DSC oben weiter dran.

Kober fordert mutiges Auftreten in Lintorf

Am vergangenen Wochenende hatte der BV 04 spielfrei und musste mit ansehen, wie man durch den Sieg von Kalkum-Wittlaer wieder auf einen Abstiegsrang rutschte. In einem Test wurde Tusa 06 mit 6:1 besiegt. Das Lazarett hat sich inzwischen geleert, Kevin Jeschke und Thomas Jablonski werden in Lintorf wieder dabei sein. Trainer Frank Kober ist optimistisch: „Im Hinspiel hat mich Lintorf sehr enttäuscht. Wir brauchen uns dort nicht verstecken und wollen mindestens einen Punkt.“

Benrath-Hassels muss gegen Monheim punkten

 Nach der bitteren 1:8-Packung daheim gegen Flingern muss die SG Benrath-Hassels zum FC Monheim. Gegen Flingern versuchte der Aufsteiger mitzuspielen und wurde bestraft. Beim Nachbarn sollte die Sicherung des eigenen Tores deshalb erst einmal höchste Priorität genießen. Trainer Giuseppe Palombo schaut in der Tabelle noch nach unten: „Wir haben derzeit acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Wir wissen, wie schnell ein solches Polster aufgebraucht werden kann.“

DSV 04 plant fest mit drei Punkten

 Mit dem hoch verdienten 3:1 in Unterrath ist der DSV 04 wohl zurück in der Spur. Gegen die derzeit vielleicht schwächste Mannschaft der Liga, den TSV Norf, zählen daheim nur drei Punkte.

Kalkum-Wittlaer setzt auf drei Heimspiele

Ein echtes Kellerduell steigt in Kalkum-Wittlaer. Trainer Andreas Strempel ist vor dem Spiel daheim gegen Vatangücü optimistisch: „Das ist das nächste Sechs-Punkte-Spiel für uns. Außer Sebastian Brunnen, der im Urlaub weilt, sind alle an Bord derzeit. Kalkum hat jetzt drei Heimspiele hintereinander. „In diesen Spielen wollen wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen.“

Muminovic: Jetzt gewinnen wir in Kalkum

 Adin Muminovic, der neue Trainer des SC Vatagücü, zeigt sich unzufrieden mit seiner bisherigen Ausbeute: „Wir hatten uns mehr erhofft als einen Punkt aus den ersten drei Spielen. Die Niederlage zuletzt gegen Lintorf war verdient, aus den ersten beiden Spielen hätten wir sechs Punkte holen können. Muminovic ist sicher, „dass wir jetzt in Kalkum gewinnen“.

Wilgenbus sauer wegen der vergebenen Chance

 Der Stachel der Enttäuschung sitzt bei der SG Unterrath tief. Mit dem 1:3 daheim gegen den DSV hat die SGU wohl auch die letzten Aufstiegschancen verspielt. Trainer Marc Wilgenbus wurmt vor allem, „dass wir in keinem der drei Spiele nach der Winterpause wirklich überzeugt haben.“ Vor Langenfeld, dem Gegner am Sonntag, warnt Wilgenbus. Aber es wird in den nächsten Spielen nicht leichter. Matuschewski und Golebiewski fehlen. (db)

 

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