Triantafillos Tzakopolous über den Zusammenhalt im Team.

Düsseldorf. Mit dem Zungenbrecher-Namen Triantafillos Tzakopolous müssen sich die Zweitliga-Basketballer der Düsseldorf Baskets nicht lange aufhalten. Sie nennen ihren Mannschaftskameraden „Terry“ – der 27-Jährige gehört als Aufbauspieler zu den Leistungsträgern des Spitzenreiters. Vor dem Spiel am Sonntag gegen die Cuxhaven BasCats (18.30 Uhr, Castello) fragte die WZ nach.

Herr Tzakopolous, wie kam es zum Spitznamen „Terry“?

Triantafillos Tzakopolous: Ich bin griechischer Abstammung, wurde aber in Australien geboren. Da bot sich die Vereinfachung an. Mein griechischer Namen ist schwer auszusprechen.

Wie sind Sie im Sommer in Düsseldorf aufgenommen worden?

Tzakopolous: Mit dem Team hat es sofort gut geklappt, das ist wirklich eine Mannschaft. Wir wussten vorher nicht viel übereinander, und jetzt fühlt es sich so an, als wenn wir seit Jahren zusammen sind.

Was ist der Schlüssel für diesen Zusammenhalt?

Tzakopolous: Wir haben alle das gleich Ziel: Wir wollen besser werden, nicht nachlassen. Das ist in jedem Training, jeder Sitzung und in jedem Spiel zu spüren. Keiner ist auch nach einem Sieg zufrieden, wir wollen mehr und nur zusammen können wir das schaffen. Haben wir mal Probleme, dann räumen wir sie aus.

Viele sind überrascht, wie gut das schon zum Saisonstart funktionierte, Sie auch?

Tzakpopolous: Von außen war es vielleicht überraschend, für uns nicht. Wir sind mit sieben bis acht Spielern seit Mitte August zusammen gewesen, haben zwei Mal am Tag je drei bis vier Stunden trainiert und hart gearbeitet. Wir wussten, dass wir gut sein können.

Könnten Sie sich vorstellen, länger in Düsseldorf zu bleiben?

Tzakopolous: Warum nicht? Es ist bisher mein bestes Jahr als Profi hier. Die Menschen sind sehr freundlich, das Team ist großartig. Jetzt wollen wir zusammen die Play-offs als Erster erreichen und in die Bundesliga aufsteigen.

In eigener Halle ist Ihr Team ungeschlagen. Woran liegt es?

Tzakopolous: Natürlich ist es in eigener Halle einfacher, da kennen wir die Bedingungen, müssen nicht lange anreisen. Aber für mich spielt es keine so große Rolle, ob wir auswärts oder zu Hause antreten. Wenn wir so Basketball spielen, wie wir uns das vornehmen, und auf die Anweisungen der Trainer hören, ist es schwer, uns zu schlagen.

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